Schiedsrichtergruppe trauert um Franz Frank

Am Dienstag, den 13.11.2018 verstarb unerwartet unser Schiedsrichterkamerad Franz Frank kurz vor seinem 68. Geburtstag. Sein Heimatverein war der FC Germania Bargau. Er legte die Schiedsrichterprüfung im Jahr 1968 ab und war somit stolze 50 Jahre Schiedsrichter. Insgesamt pfiff er selbst Spiele bis zum Jahr 1992 und beobachtete noch Schiedsrichter bis 1997, ehe er auf eigenen Wunsch ins passive Lager wechselte. In den 30 Jahren aktiver Schiedsrichtertätigkeit brachte er es auf insgesamt knapp 1.000 Spieleinsätzen, was in dieser langen Zeit durchschnittlich stolze 33 Spiele pro Jahr ausmacht. Er leitete selbst Spiele bis zur Herren-Landesliga und wurde auch als Beobachter bis zu dieser Spielklasse eingeteilt. Zudem engagierte er sich auch beim Liederkranz Bargau, wo er 21 Jahre deren Vorstand bis 2016 war. Zuletzt war er bei unserer Schulung am 10.09.2018 anwesend und wurde beim Neujahrsempfang 2014 für 45-jährige Schiedsrichterzugehörigkeit geehrt. Nun sollte er in wenigen Wochen für 50 Jahre Schiedsrichterzugehörigkeit geehrt werden.

Sein Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern. Wir werden in stets in guter Erinnerung behalten.

 

F Frank ff

 

Unglückliches Viertelfinal-Aus für Gmünder Schiris

Am „Allerheiligen“ Feiertag war die Schiedsrichtermannschaft unserer Gruppe zu Gast beim Schiedsrichterturnier der Gruppe Münsingen. Aufgrund mehrerer Ausfälle fuhr das junge Team etwas ersatzgeschwächt nach Münsingen. Das Ziel war es, die Gruppenphase zu überstehen und unter die besten vier von sechs Mannschaften zu kommen.

Das erste Spiel bestritt man gegen die Mannschaft aus Riß. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Gruppen. Nach starker Anfangsphase ging das Spiel deutlich mit 0:4 verloren. Ärgerlich war, dass man anfangs richtig gut ins Spiel startete, nur das Tor nicht machte und im weiteren Verlauf einbrach. Die herausragende Torhüterleistung des Gegners sollte an dieser Stelle auch nicht unkommentiert bleiben. Er hielt alles, was es zu halten gab.

Trotz der Niederlage steckte man den Kopf nicht in den Sand. Im zweiten Spiel traf man nun auf die ebenfalls recht unbekannte Schiedsrichtermannschaft aus Tuttlingen. Anders als im Spiel zuvor war man nun jedoch voll da und nutzte die erneut starke Anfangsphase direkt zu einer 2:0-Führung aus, die durch Tore von Markus Sutera und Felix Strukelj hergestellt wurde. Anschließend wurde die Schiedsrichtermannschaft aus Tuttlingen stärker und man konnte durch eine kämpferisch starke Leistung diese Führung bis einige Sekunden vor Schluss halten, ehe die Tuttlinger durch einen indirekten Freistoß zum 2:1 verkürzten. Dabei blieb es.

Spiel Nummer drei stand man dann der sonst gewohnt starken Mannschaft aus Stuttgart gegenüber. Jedoch besiegte man die Stuttgarter dank einer herausragenden Leistung mit 4:1 und war somit gut im Turnier angekommen. Auch, weil man erneut einen guten Start erwischte. Die Tore erzielten Niklas Ripberger, Markus Sutera (2x) und Florian Sachsenmaier, Nun hatte man das Viertelfinale fest im Blick.

Das vierte Spiel in der Gruppe bestritt man gegen die vermeintlich stärkste Mannschaft im gesamten Turnier, die Schiedsrichtermannschaft aus Reutlingen. Das junge Team ging jedoch hochmotiviert und engagiert zu Werke und hatte anfangs erneut gute Chancen in Führung zu gehen, wurde aber effektiv und gnadenlos bestraft, sobald sich nur die geringste Lücke ergab. Und so führten die Reutlinger kurz vor Schluss mit 2:0 und die Partie schien entschieden. Nur Niklas Ripberger hatte etwas dagegen. Sein wuchtiger Schuss hinter der Mittelinie schlug unhaltbar im Winkel ein. So wurde es nochmal spannend, man warf alles nach vorne aber anstatt belohnt zu werden, bekam man nach einem gut vorgetragenen Konter das 1:3 und die Reutlinger siegten verdient.

Zufrieden mit der Leistung und stets hochmotiviert ging man in das letzte Gruppenspiel gegen die Schiedsrichtermannschaft aus Ulm, welche zuvor die starken Reutlinger sogar mit 1:0 besiegt hatten. Es war also eine erneute Topleistung von Nöten um gegen die Ulmer bestehen zu können. Man zeigte die beste Leistung im gesamten Turnier und vor allem Niklas Ripberger wirkte von einem Traumtor im Spiel gegen Tübingen besonders motiviert. Er traf nach wenigen Sekunden zur 1:0 Führung. Aber die Ulmer ließ dieser Rückstand recht unbeeindruckt. Sie drängten auf den Ausgleich, wobei die Gmünder sehr gut dagegen hielten und nur sehr wenig zuließen. Kurz vor Schluss musste man dennoch den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Doch kurz vor Spielende tankte sich Niklas Ripberger durch 3 Verteidiger durch und vollendete zum 2:1-Siegtreffer. Durch diese großartige Leistung hatte man nun das Ticket für das Viertelfinale als Drittplatzierter gelöst und traf dort auf Nürtingen.

Das Aufeinandertreffen mit Nürtingen war von beiden Seiten sehr defensiv geprägt und so war es nicht verwunderlich, dass ein Spiel ohne Höhepunkte nach einem 0:0 im Elfmeterschießen entschieden werden musste. Die Nürtinger begannen zu schießen und trafen, Daniel Schrimpf verwandelte ebenfalls. Auch den zweiten Versuch versenkten die Nürtinger im Tor. Der Zweite Schütze der SRG Schwäbisch Gmünd war der sonst so sichere Niklas Ripberger. Allerdings scheiterte er bei diesem Versuch am Torwart der Nürtinger. Nun hing alles an Torhüter Emre Dokuyucu, welcher beim dritten Versuch der SRG Nürtingen die Finger am Ball hatte, den Ball aber nicht entscheidend abwehren konnte.

Und so schied man nach einem ordentlichen Turnier, das von Anlaufschwierigkeiten geprägt war, gegen die SRG Nürtingen aus. Es war eine Leistung, mit der man sehr zufrieden sein kann, zumal man mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatte und die Gmünder Kicker das jüngste Team stellten.

 

Hintere Reihe v. l.: Niklas Ripberger, Dominik Barth, Markus Sutera, Emre Dokuyucu Vordere Reihe v.l.: Florian Sachsenmaier, Daniel Schrimpf, Felix Strukelj, Leon Weiser

Hintere Reihe v. l.: Niklas Ripberger, Dominik Barth, Markus Sutera, Emre Dokuyucu
Vordere Reihe v.l.: Florian Sachsenmaier, Daniel Schrimpf, Felix Strukelj, Leon Weiser

 

Neulingskurs 2019 – Jetzt anmelden!

Kursbeginn:

Montag, den 18. Februar 2019 um 18.00 Uhr

Weitere Termine:

Dienstag, den 19. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Donnerstag, den 20. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Montag, den 25. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Dienstag, den 26. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Donnerstag, den 28. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Montag, den 11. März 2019 um 18.30 Uhr
Dienstag, den 12. März 2019 um 18.30 Uhr
Donnerstag, den 14. März 2019 um 18.30 Uhr (Prüfung)

Ort:

Barmer Forum des 1. FC Normannia Gmünd, Justinus-Kerner-Str. 16, 73525 Schwäbisch Gmünd

Lehrwart:

Michael Karle (SRG Waiblingen)

Bestimmungen:

Keine Teilnahme, wenn bei Beginn des Lehrgangs das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet wurde.

Anmelden

• Homepage der srg-gmuend.de – „Neulingskurs“ – Anmeldeformular ausfüllen

oder

• Per Mail oder Schriftlich an:
Sven Urban, Am Nesselbach 8, 73434 Aalen, Mobil: 0176 44236075, E-Mail: urban@srg-gmuend.de

Seniorengruppe traf sich zur Wanderung mit gemütlicher Einkehr

Seniorengruppe Ausflug

Am Freitag, den 05.10.2018 trafen sich unsere aktiven Schiedsrichter ab 60 Jahre sowie alle passiven Kameraden samt Partnerinnen bei bestem Herbstwetter am Wanderparkplatz zwischen Mögglingen und Heuchlingen. Insgesamt fanden sich 23 Teilnehmer ein, was sehr erfreulich war. Von dort aus wanderten sie gut eine Stunde entlang des Limeswanderwegs bis zum Gasthaus „Krone“ nach Schönhardt. Nach der Einkehr, es gab Kaffee und Kuchen oder warmes Essen, wanderte man anschließend wieder zum Ausgangsparkplatz zurück und war sich einig, dass dies ein schöner Nachmittag war, der gerne in einer ähnlichen Form wiederholt werden dar.

Vielen Dank an Georg Hegele für die Programmzusammenstellung und Hans Ockert für die Organisation.

SRG Gmünd zieht positive Bilanz

Die SRG Schwäbisch Gmünd kann eine positive Bilanz aus der Saison 17/18 ziehen. Dominik Barth und Miriam Dreher komplettieren das Landesliga-Quintett der Gmünder.

  • Dominik Barth steigt in die Landesliga auf
  • Miriam Dreher wechselt zur SRG Schwäbisch Gmünd
  • Manuel Krieger und Markus Sutera halten die Klasse souverän und bleiben beide ein weiteres Jahr Assistent in der Junioren-Bundesliga.
  • Johannes Röhrig hält auch die Klasse und wurde zudem als Assistent in die Junioren-Bundesliga berufen.
  • Im Februar 2019 gibt es einen Neulingskurs

Zum kompletten Artikel

image2018-08-24-063424 (1)

Familienausflug ins Kloster Lorch mit anschließender Greifvogelschau

 

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne so nah ist, dachten sich die Verantwortlichen der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd. So führte der diesjährige Familienausflug der Gmünder Fußballschiedsrichter an einem schönen, sonnigen Sonntag in das Stauferkloster Lorch mit anschließendem Besuch der Stauferfalknerei.

Schiedsrichterobmann Frank Dürr konnte dabei am Treffpunkt vor den Toren des Kloster Lorchs eine gute Mischung aus jungen und alten Kammeraden samt Familien und Kindern begrüßen.

Zuerst wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Es folgte eine einstündige, ausführliche und sehr abwechslungsreiche Führung durch das gesamte Klosterareal. Dabei wurde explizit auf die lange Geschichte des Benediktinerkloster Lorch, welches um 1102 von dem Staufer Herzog Friedrich I. und seiner Familie gestiftet wurde, eingegangen. Beeindruckend war die romanische Klosterkirche, die im Fachjargon eine Pfeilerbasilika mit Querhaus und ausgeschiedener Vierung ist. Der Kreuzgang, sowie der Vierungsturm wussten den Männern an der Pfeife zu gefallen. Insbesondere wurde vom Führer die Geschichte der Frau des Stauferkönigs Philipp von Schwaben, Irene von Byzanz, die im Kloster begraben ist, erzählt. Vor dem Eingang zum Kloster steht seit 2008 eine Staufer Stele. Sie wurde zum 800. Todestag von Irene von Byzanz eingeweiht. Highlight der Führung war das im Kapitelsaal des Klosters befindliche 2002 fertiggestellte 130 m² große Staufer-Rundbild von Hans Kloss. Dieses stellt den Aufstieg und Fall des deutschen und europäischen Herrschergeschlechts der Staufer in den Jahren 1102 bis 1268 dar.

Im Anschluss an die Führung hatten die Schiedsrichter kurz Zeit sich selbst auf dem Gelände umzuschauen oder sich gemütlich bei einem Getränk abzukühlen.

Gegen Nachmittag besuchten die Gmünder Unparteiischen die am Eingang zum Kloster befindliche Staufer-Falknerei Kloster Lorch. Dort wurde sich eine überwältigende, sehr gut durchgeführte Greifvogelschau angeschaut. Falken, Adler und andere Greifvögel in spektakulärem Flug vor der großartigen Kulisse des Klosters und den drei Kaiserbergen wurden von den Schiris bestaunt. Eine Stunde Greifvogelschau verging hierbei im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug, sodass man sich im Refektorium des Klosters zum gemeinsamen Abendessen eintraf.

Wieder einmal ging der Familienausflug, in dem die Kameradschaftspflege von hoher Bedeutung stand sehr schnell zu Ende. Zufrieden und mit neuen Erkenntnissen über die Staufer, sowie über die Greifvögel traten die Schiedsrichter die Reise gen Heimat an.

 

Zeitungsbericht 25.07.18 Familienausflug 2018

Ostwürttemberg statt Kocher-Rems

Beim Bezirkstag Kocher-Rems am 9. März lag den Vereinen unter dem Tagesordnungspunkt 8 der Antrag vor, den Fußballbezirk von „Bezirk Kocher-Rems“ in „Bezirk Ostwürttemberg“ umzubenennen.

Mit einer Grafik wurde verdeutlicht, dass die beiden Flüsse nur einen kleinen Teil des Bezirksgebietes berühren. Die Rems mit 78 Kilometer Länge verläuft nur 30 Kilometer innerhalb des Bezirks, der 168 Kilometer lange Kocher sogar nur 16 Kilometer – so die Aufrechnung bei der Bezirksversammlung. Dazu komme: Kocher und Rems berühren den Landkreis Heidenheim gar nicht. Als weiteres Argument wurde vorgebracht: Ostwürttemberg sei ein Begriff aus dem Landesplanungsgesetz Baden-Württemberg. Beispiele wären die IHK Ostwürttemberg oder der Turngau Ostwürttemberg.

Schon bei der Bezirksversammlung war klar: Der Weg zur Umbenennung sollte nicht über einen Antrag beim Verbandstag führen. Vielmehr sollte der neue Name vom Bezirkstag beschlossen und schließlich vom WFV-Vorstand abgesegnet werden. Basis sei der Paragraf 25 der WFV-Satzung. Dort heißt es: „Der Verbandsvorstand überwacht die Tätigkeit der (…) Bezirke. Er kann die Beschlüsse der Ausschüsse und Bezirke nach Anhörung außer Kraft setzen und in der Sache neu entscheiden.“

Erneute Umbenennung

Der Vorstand kann aber auch einen Beschluss anerkennen. Dies tat die WFV-Spitze bei ihrer Sitzung am Mittwoch. Die Anerkennung des Beschlusses des Bezirkstags Kocher-Rems vom 9. März 2018, ab der Saison 2018/19 den Bezirksnamen Ostwürttemberg zu führen, erfolgte aber unter einer Maßgabe: Auf Grundlage der Arbeitsergebnisse der einzusetzenden „Kommission Verbandsstruktur“ kann der geografische Zuschnitt des Bezirks zum Verbandstag 2021 eine Änderung erfahren, „sodass dann möglicherweise eine erneute Umbenennung erforderlich wird“. Der WFV-Vorstand betonte dabei auch seine satzungsgemäße Zuständigkeit, Beschlüsse der Bezirke auf ihre grundsätzliche Bedeutung und Wirkung hin zu überprüfen, also insbesondere auch solche, die den Bezirksnamen betreffen.

Der Kocher-Rems-Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller, der an der Vorstandssitzung teilgenommen und die Gründe für den Beschluss erläutert hatte, äußerte sich zufrieden über das Ergebnis: „Ich freue mich für unsere Vereine, dass es gelungen ist, den Verbandsvorstand mit unseren Sachargumenten zu überzeugen. Kocher und Rems fließen zwar durch unser Bezirksgebiet, der Name Ostwürttemberg dokumentiert nach außen aber deutlich besser, dass auch die Vereine im Kreis Heidenheim Teil unseres Bezirks sind.“  Das Gebiet des Bezirks Ostwürttemberg – bisher Bezirk Kocher-Rems – umfasst den Landkreis Heidenheim sowie den Ostalbkreis. Die beiden Landkreise bilden zusammen die Raumordnungsregion Ostwürttemberg. Der neue Begriff wird mit der Saison 2018/19 nun offiziell eingeführt, die bisherige Staffel B1 Kocher-Rems heißt dann B1 Ostwürttemberg.