Bezirksleistungsprüfung am 13.07.2019 in Hüttlingen

Die diesjährige Bezirksleistungsprüfung findet am Sa. 13.07.2019 um 11:00 Uhr auf dem Sportgelände des TSV Hüttlingen (Bolzensteig, 73460 Hüttlingen) statt.

Die Leistungsprüfung ist für alle Schiedsrichter Pflicht. Bei Nichtteilnahme an einer Leistungsprüfung können keine aktiven Spiele mehr gepfiffen werden, sondern nur noch die restlichen und übrigen Spiele unserer Gruppe.

Zeitlicher Ablaufplan:
11:00 Uhr Begrüßung und Vorstellung Ablauf
11:15 Uhr Körperliche Leistungsprüfung (Lauftest)
ab ca. 12.00 Uhr Regeltest
ca. 12.30 – 13.00 Uhr Mittagessen
ca. 13.00 – 13.30 Uhr Info Regeländerungen
ab ca. 13..30 Uhr gemeinsamer gemütlicher Ausklang

Wie in den vergangenen Jahren übernimmt auch dieses Jahr wieder unser Bezirk die Kosten für Getränke & Essen.

SR-Schulung am 27.05.19 beginnt schon um 19 Uhr!

Unsere nächste Schulung findet am Montag, den 27.05.2019 in der Krone in Zimmern statt. Um 20.30 Uhr spielt der VfB Stuttgart auswärts sein Relegations-Rückspiel. Daher wird der Beginn der Schulung von 19.30 Uhr auf 19.00 Uhr vorverlegt. Im Anschluss schauen wir gemeinsam das Spiel im Schulungslokal an.

Erfolgreiche Jung-SR-Schulung in Bargau

23 Jung-SR und Neulinge waren am 13.05. bei der Jung-SR-Schulung im Clubheim des 1. FC Germania Bargau, um dem Vortrag „Besonderheiten im Jugendspielbetrieb“ von Lehrwart Holger Böhm (SRG Nürtingen) zu lauschen. Ein Dank gilt dem 1. FC Germania Bargau für die Nutzung der Räumlichkeiten und der hervorragenden Bewirtung.
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Neues vom DFB

SR-Schulung mit Geyer 29-04-2019

Bruno Tamm (SR-Gruppe Aalen), Bezirksvorsitzender Jens-Peter Schuller, Helmut Geyer vom DFB, Bernd Birkenmeier (SR-Gruppe Heidenheim) und Frank Dürr (SR-Gruppe Gmünd) vor der Schiedsrichterschulung in Böbingen.

Er ist der höchste Vertreter der Amateur-Schiedsrichter im Deutschen Fußballbund und hatte viel zu berichten aus Frankfurt: Helmut Geyer. Der Stellvertretende Vorsitzende ist im DFB-Schiedsrichterausschuss vertritt dort die Interessen der Schiris von der Basis. Bei diesen Schiris der Basis war er zu einer Schulung nun zu Gast.

 

Die TSV-Halle in Böbingen reichte gerade so, um den angereisten Schiedsrichtern aus dem gesamten Bezirk Ostwürttemberg Platz zu bieten. Denn eingeladen waren alle drei Schiedsrichtergruppen des Bezirks, Aalen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim und der Einladung wurde zahlreich gefolgt. So konnte der Bezirksschiedsrichterobmann Frank Dürr viele Unparteiische begrüßen und natürlich den Mann, wegen dem alle gekommen waren: Helmut Geyer.

Geyer war viele Jahre der Verbands-Schiedsrichter-Obmann im wfv bevor er diese Aufgabe beim Süddeutschen Fußballverband übernommen hatte und jetzt in dieser Funktion beim Deutschen Fußballbund ist.

Dass er die Interessen der Amateurschiedsrichter dort gut vertritt zeigt unter anderem die längst überfällige Besetzung der AG Fair Play und Gewaltprävention auch mit Schiedsrichtern. Denn die Schiris sind einerseits die Hauptnutznießer dieser Aktionen aber eben auch häufig der Angriffspunkt von Anfeindungen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Gunter A. Pilz stehen Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und Diskriminierung in dieser Arbeitsgruppe im Vordergrund.

Der Amateurbereich der Schiedsrichter ist eigentlich in den jeweiligen Landesverbänden angesiedelt, die Amateurkommission beim DFB kümmert sich jedoch auch um die Organisation des Spielbetriebs, die Weiterbildungen von Obleuten und Lehrwarten und um neu eingeführte Spielformen wie Futsal oder aber auch um Trendsportarten wie Beach-Soccer.

Natürlich kam an diesem Abend die Sprache auch auf die zu erwartenden strukturellen Änderungen, die der DFB in puncto Schiedsrichter beim Bundestag im September beschließen will. Im Mittelpunkt steht dabei der Wunsch die Schiedsrichterelite in Deutschland zu professionalisieren. Die Amateurschiedsrichter werden auch dann noch im Ehrenamt bleiben. Und genau für dieses ehrenamtliche Engagement auf den Sportplätzen des Bezirks bedankten sich Helmut Geyer und der Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller bei den Schiris ganz herzlich.

Aktion DANKE SCHIRI-Siegerveranstaltung mit Ü50-Bezirkssieger Hans-Jürgen Kleta

Danke SR

Sie übernehmen unbestritten die schwierigste Aufgabe im Fußball – die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Am Montag, den 19. März wurden 35 Persönlichkeiten aus dem Schiedsrichterwesen des Württembergischen Fußballverbandes für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet. Unter den Geehrten Hans-Jürgen Kleta, der Bezirkssieger Ü50 des Bezirks Ostwürttemberg. Bewegende Momente, lustige Anekdoten und eine große, kameradschaftliche Verbundenheit prägten eine stimmungsvolle Veranstaltung in der Prüfhalle der DEKRA-Niederlassung Reutlingen.

„Wir haben heute Abend außerordentlich engagierte Menschen für ihren ehrenamtlichen Einsatz ausgezeichnet. Für alle Preisträger ist ihre Tätigkeit als Schiedsrichter eine große Leidenschaft, die nicht immer nur Spaß und Freude mit sich bringt. Umso schöner ist es, dass wir die Möglichkeit haben, diesen Menschen in diesem Rahmen zu danken.“, sagt Verbands-Schiedsrichter-Obmann Giuseppe Palilla aus Spaichingen. Diesem Dank schloss sich auch Helmut Geyer, komm. Vorsitzender des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses und ehemaliger WFV-Schiedsrichter-Obmann aus Hessigheim, in seinem Grußwort an.

Geehrt wurden Unparteiische in drei Kategorien: Schiedsrichter unter 50 Jahren (U50), über 50 Jahren (Ü50) und Schiedsrichterinnen. Die Auszeichnung erfolgte bezirksweise. Aus den drei Kategorien wurde vom Verbands-Schiedsrichterausschuss jeweils eine Persönlichkeit als Landessieger nominiert und erst im Rahmen der DANKE SCHIRI-Veranstaltung bekannt gegeben. Die Bekanntgabe führte zu bewegenden Momenten bei den Landessiegern. Deniz-Osman Tekin von der Schiedsrichtergruppe Tübingen (Kategorie U50) freute sich über seine Auszeichnung und möchte diese besondere Ehrung am liebsten mit seinen U50-Mitstreitern teilen. Serafina Guidara von der Schiedsrichtergruppe Nürtingen sprang hoch und wurde von ihren mitgereisten Schiedsrichter-Kameraden lauthals gefeiert – die Überraschung ist gelungen. Wolfgang Scheidt (Ü50) von der Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg rang nach Worten, war fürchterlich überrascht und einfach nur sehr glücklich.

Jeder einzelne Bezirkssieger kam mit seiner eigenen, einzigartigen Geschichte – Moderator Moritz Werz führte wortgewandt durch den Abend. Eine Talkrunde mit Bundesliga-Schiedsrichter Martin Petersen bildete den Schluss der Veranstaltung. Insbesondere die neue Regelung der persönlichen Strafen für Trainer wurde lebhaft diskutiert. Petersen begrüßt die Einführung einer Gelben und Roten Karte für Trainer: „So ist auch für die Zuschauer klar zu erkennen, was auf der Trainerbank passiert. Der Zuschauer kann ja nicht hören, was ich zu dem Trainer sage, sondern sieht nur, dass der Trainer auf die Tribüne verwiesen wird. Mit der Gelben Karten wird sofort klar, der Trainer ist verwarnt und beim nächsten Mal gibt es Rot.“ Neben den neuen Bundesliga-Regeln wurde mit Landessiegerin Serafina Guidara, dem Vorsitzenden des SFV-Schiedsrichterausschusses Florian Steinberg und Guiseppe Palilla weitere Schiedsrichter-Themen wie Handspiel und Videobeweis diskutiert.

Die Ehrung DANKE SCHIRI wird deutschlandweit von DFB und Landesverbänden gemeinsam mit Partner DEKRA organisiert und durchgeführt. Die drei Landessieger aus Württemberg werden zu einem DFB-Festakt am 11./12. Mai 2019 nach Frankfurt reisen und besuchen neben einem attraktiven Programm das Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen den FSV Mainz 05.

Neulingskurs abgeschlossen – 19 neue Schiedsrichter für die Gruppe Schwäbisch Gmünd

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An insgesamt neun Lehrabenden verfolgten die begeisterten Neulinge im Barmer-Forum beim 1. FC Normannia Gmünd den Ausführungen von Lehrwart Michael Karle von der Schiedsrichtergruppe Waiblingen. Es wurden alle 17 Regeln gelernt, über Videoszenen diskutiert und durch Rollenspiele spieltypische Situationen mit Schiedsrichter, Spielern und Offiziellen durchgeführt. Dabei wurde auch auf Körpersprache, den Onlinespielbericht und den Umgangston auf und neben dem Platz eingegangen. Während der Präsentation war Lehrwart Michael Karle, ehemaliger Drittligaschiedsrichter und Assistent in der 2. Bundesliga, mit Leidenschaft dabei, sodass es nie langweilig wurde. Alle 21 Teilnehmer die zur Prüfung zugelassen wurden legten diese erfolgreich ab. Dabei mussten 20 teils knifflige Fragen beantwortet und mindestens 50 von möglichen 60 Punkten erreicht werden. Lehrwart Michael Karle fügte hinzu: „Das gute Prüfungsergebnis spiegelt die engagierte und gute Atmosphäre im Kurs wider.“

Obmann Frank Dürr war mit dem Kurs zwar insgesamt zufrieden, bedauerte aber, dass vor allem die Vereine, die keinen Schiedsrichter haben weiter keine Neulinge zum Kurs angemeldet haben. „Einigen Vereinen scheint die Sache leider gleichgültig zu sein. Dies kann aber so nicht angehen“, so Dürr. Den Neulingen wünscht der Gmünder Obmann, dass sie die gezeigten theoretischen Leistungen auch auf dem Spielfeld umsetzen und dass sie Spaß am Pfeifen finden. Die neuen Schiedsrichter werden in ihren ersten drei Spielen durch erfahrene Unparteiische unterstützt, um sich besser an die neue Situation zu gewöhnen.

Folgende Teilnehmer haben am Neulingskurs teilgenommen und werden zukünftig für die Gruppe Schwäbisch Gmünd zum Einsatz kommen:

Can Kici (FC Alfdorf)

Manuel Maier (1. FC Germania Bargau)

Murat Koc (SG Bettringen)

Baris Bozkus (TSF Gschwend)

Felix Uhl, Jonas Werner (beide TV Heuchlingen)

Noah Nemeth (TV Lindach)

Marcel Knödler (1. FC Stern Mögglingen)

David Offenloch (TSV Mutlangen)

Christoph Kunze (1. FC Normannia Gmünd)

Levi Oettle (TSB Gmünd)

Hakan Akin, Evren Arslan (beide TSG Türkgücü Gmünd)

David Englert, Stefano Heisig, Maex Pietschmann, Fabian Reissmüller (alle TSGV Waldstetten)

Lukas Schnee (SV Fachsenfeld)

Gabriel-Cosmin Simion (SV Kaisersbach)

SRG Aalen: David Auer (TSV Dewangen)

SRG Göppingen: Anna-Maria Lebersorger (1. FC Normannia Gmünd)

Schiedsrichtergruppe trauert um Michael Wahl

WAHL

Leider erreicht uns schon wieder eine Todesnachricht und wir müssen Abschied nehmen von unserem Schiedsrichterkameraden Michael Wahl, der am 11. März 2019 im Alter von 84 Jahren verstarb. Sein Heimatverein war seit 1966 der SV Frickenhofen, wo er auch diverse Ämter vom Jugendleiter über Ausschussmitglied, zweiter und erster Vorstand sowie Schiedsrichterbetreuer war.

Michael Wahl legte die Schiedsrichterprüfung im Jahr 1959 in der Gruppe Backnang ab und war somit 60 Jahre Schiedsrichter. In den 60-iger Jahren wechselte er zur Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd wo er bis zur 1999 aktiver Schiedsrichter war und vorwiegend im Herren KL A und B-Bereich eingesetzt wurde. Seinem Wunsch wurde damals entsprochen nach 40 Jahren aktiver Schiedsrichtertätigkeit Schluss zu machen. 40 Jahre Schiedsrichter zu sein ist wahrlich nicht alltäglich, viele Sonntage im Jahr seinem Hobby und dem Verein zu opfern ist nicht für alle selbstverständlich, für Michael war es aber so. Mit seinem letzten Spieleinsatz, dem Lokalderby der Reservemannschaften zwischen der TSF Gschwend und dem SV Frickenhofen hatte er, der er in Rotenhar wohnte, ein würdiges Abschiedsspiel.  Auch nach seiner aktiven Laufbahn war er weiterhin bei den Schulungen anwesend und man sah ihn auch oft bei seinem Heimatverein, dem VfR Aalen oder um Gschwend herum auf dem Sportplatz, bis dies im aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war.

Die Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold, die höchsten Auszeichnung bei uns im Württembergischen Fußballverband, wurde ihm für seine Verdienste bereits 1984 verliehen. Zudem erhielt er vom Sportkreis Ostalb die damals äußerst selten verliehene Sportkreisverdienstmedaille im Jahr 1999. Zuletzt wurde er Anfang 2010 für 50 Jahre Schiedsrichtertätigkeit im Rahmen der Gruppenschulung geehrt und 2014 anlässlich seines 80. Geburtstags zu Hause besucht.

Mit Michael Wahl verliert die Schiedsrichtergruppe einen in seiner Zeit pflichtbewussten, treuen und zuverlässigen Kameraden. Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd sagt vielen Dank für alles und vergelt´s Gott.

Unser Mitgefühl gilt seinen Kindern mit Familie.

 

Seniorenausflug: Whisky-Führung und Verkostung mit Vesper in Degenfeld

Der erste Seniorenausflug führte im Jubiläumsjahr 2019 am Donnerstag, den 7. März in das verträumte Degenfeld, dass ein kleiner und beschaulicher Gmünder Ortsteil ist. Hier im Lautertal hat sich Ulrich Kothe seinen Traum, eine Whiskybrennerei mit Museum, verwirklicht. In dieser ersten Kleinverschlussbrennerei im Ostalbkreis aus eigener Produktion werden edle Destillate, Whisky und Gin erzeugt.

Ulrich Kothe und sein Sohn Matthias haben mit ungeheurem Enthusiasmus und Liebe bis ins kleinste Detail ein Kleinod geschaffen. Der in den Hang gebaute Gewölbekeller birgt einen wahren Schatz für Whiskyfreunde. Betritt man das große Gewölbe, so kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine eigens konstruierte Whiskybrennerei, ein offener Kamin, zwei lange Tafeln aus schweren Eichentischen für viele Gäste. Hinten öffnet sich das Allerheiligste, das Whiskylager mit schmiedeeisernem Tor und einem schweren Schloss aus dem 18. Jahrhundert. Überall Museumsstücke, die die Geschichte der Brennkunst vergangener Jahrzehnte erzählen.

Der für Besucher faszinierende Anblick lässt aber auch erahnen, dass hier gearbeitet wird und zwar auf allerhöchstem Niveau. Das zeigt schon die Brennanlage auf der die Whiskys destilliert werden. Auch sonst ist alles perfekt ausgerichtet auf die Produktion, ein besonderer Ort, um besondere Destillate zu erschaffen. Im Hintergrund immer das Ziel im Blick, abgefüllt in Fässer, um nach der Reife einen besonderen Genuss zu bereiten – Old Gamundia Whisky.

Bei sehr guten rustikalem Vesper sprach man noch über die guten alten Schiedsrichterzeiten und ließ das Treffen gemütlich ausklingen.

 

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