Obmann Frank Dürr wird im Amt bestätigt – Zwei neue Ausschussmitglieder bei der Schiedsrichtergruppe Gmünd

Bei der Online-Hauptver-sammlung der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd ist Obmann Frank Dürr am Dienstagabend wiedergewählt worden. Zudem werden dem Gmünder Schiedsrichterausschuss mit Dominik Barth und Miriam Dreher künftig zwei neue Mitglieder angehören.

Den gesamten Bericht aus der Rems-Zeitung gibt es hier zu lesen: Bericht Hauptversammlung

Fast 7000 Spiele seit der Saison 2017/18

90 Sekunden für die Stimmabgabe bei der Online-Hauptversammlung. Eine große Mehrheit hat Obmann Frank Dürr bei der Online-Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd erneut das Vertrauen ausgesprochen. Der Vorsitzende des Fußballbezirks Ostwürttemberg, Jens-Peter Schuller, blickte indes schon einmal voraus, wann im Amateurbereich wieder Fußball gespielt werden könnte.

Den gesamten Bericht aus der Gmünder Tagespost gibt es hier zu lesen: Bericht Hauptversammlung

Beirat bringt Vorschlag für Reformen auf den Weg – Endgültige Entscheidung soll auf außerordentlichem Verbandstag 2022 fallen

Der Beirat des Württembergischen Fußballverbands hat im Rahmen seiner heutigen Sitzung die Weichen in Richtung Zukunft gestellt: Das Gremium, bestehend aus Präsidium, Vorstand und den 16 Bezirksvorsitzenden, hat sich mit einer deutlichen Mehrheit zur Reform sowohl des Spielsystems der Herren als auch der Verbandsstruktur bekannt.

 Endgültig beschlossen werden müssen die Reformen durch den wfv-Verbandstag. In Anbetracht der Bedeutung der auf den Weg gebrachten Veränderungen hält es der wfv-Beirat für zwingend erforderlich, dass die Beratungen dazu in Präsenz stattfinden. Voraussichtlich aber können die anstehenden Bezirkstage und auch die Delegiertenbesprechungen im Vorfeld des 33. ordentlichen wfv-Verbandstags am 24. Juli 2021 nur virtuell stattfinden. Angesichts dieser Sachlage beschloss der Beirat, die Entscheidung über eine Reform des Spielsystems der Herren und der Verbandsstruktur auf einen außerordentlichen Verbandstag im ersten Halbjahr 2022 zu vertagen. Dies eröffnet zudem die Möglichkeit, bei der Entscheidung die weiteren Entwicklungen der COVID-19-Pandemie und die Auswirkungen auf Mitglieder- und Mannschaftszahlen im wfv sowie den Spielbetrieb besser berücksichtigen zu können. Der für Ende Juli geplante ordentliche wfv-Verbandstag soll mit Blick auf das weiterhin nicht absehbare Infektionsgeschehen als virtuelle Versammlung geplant und durchgeführt werden – ohne Diskussion und Abstimmung über die Verbandsstruktur.

 wfv-Präsident Matthias Schöck ist überzeugt, dass dies der richtige Weg zur Entscheidung ist: „Es ist uns wichtig, dass über dieses Thema in Präsenz entschieden wird, und dies auch erst dann, wenn alle Argumente ausgetauscht und alle Rahmenbedingungen bekannt sind. Ziel ist es, den bisherigen transparenten und offenen Prozess auch in diesem Stil zu einer guten und demokratischen Entscheidung zu bringen. Und deshalb wollen wir warten, bis ein direkter und persönlicher Austausch wieder möglich ist, das sollte im nächsten Jahr hoffentlich der Fall sein.“

 Variante 1-4-12 überzeugt

Kerninhalt der Reformen ist ein Spielsystem mit einer Verbandsliga, vier Landesligen und künftig nur noch zwölf statt bisher 16 Bezirksligen („1-4-12“). An dieses neue Spielsystem soll auch die Verbandsstruktur angepasst werden und sich künftig nur noch in zwölf Bezirke gliedern. Im Rahmen des Meinungsbildungsprozesses wurden insgesamt acht Regionalkonferenzen mit Vereinsvertreter*innen und Bezirksmitarbeiter*innen im Verbandsgebiet abgehalten. Auf diesen demonstrierten die Teilnehmer*innen ein großes Problembewusstsein hinsichtlich der Spielbetriebs-Strukturen. In allen Konferenzen wurde nahezu einstimmig grundsätzlich Änderungsbedarf gesehen. 71 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf das Modell „1-4-12“. Zugleich sprach sich eine deutliche Mehrheit (69 Prozent) für die Anpassung der Verbandsstruktur an ein geändertes Spielsystem aus.

 Präsidium und Verbandsvorstand folgten bereits im September bzw. Oktober 2020 jeweils einstimmig dieser Empfehlung der Basis für das Spielsystem „1-4-12“ mit zeitgleicher Adaption der Bezirksstrukturen. Die Spielbetriebsexperten des wfv legten dem Beirat am heutigen Freitag einen ersten Fahrplan zur Umsetzung vor. Vorgesehen ist eine Übergangszeit von 3 Jahren, um die teils tiefgreifenden Einschnitte zeitlich zu strecken. Die finale Umstellung auf zwölf Bezirke soll demnach zur Saison 2024/25 erfolgen. Auch wenn die Entscheidung durch den außerordentlichen wfv-Verbandstag nun erst im ersten Kalenderhalbjahr 2022 getroffen werden soll, kann an diesem Zeitplan festgehalten werden – in der Spielzeit 2021/22 soll zunächst das Corona-bedingte Übersoll in einzelnen Staffeln reduziert werden.

 Zwei Kommissionen sehen Handlungsbedarf

Ursache für die großen Abweichungen in den 16 Bezirken und die damit einhergehenden aktuellen und sich in Zukunft klar abzeichnenden Probleme in der Organisation des Spielbetriebs sind rückläufige Mannschaftszahlen, gerade bei den A- und B-Junioren und insbesondere im ländlichen Raum. Die auf dem Verbandstag 2018 eingesetzte „Kommission Verbandsstruktur“ erarbeitete zwischen 2018 und 2020 in sieben Sitzungen Änderungsvorschläge, um den württembergischen Amateurfußball zukunftssicher zu machen. Wesentliche Kriterien für die Entwicklung neuer Modelle waren Aspekte der Wettbewerbsgerechtigkeit, der administrativen Infrastruktur sowie der Zukunftsfähigkeit.

 Bereits 2015 hatte der Verbandstag eine Kommission zur Überprüfung des Spielsystems, insbesondere der Herren, einberufen. Diese kam zum Schluss, eine Weiterentwicklung des Spielsystems müsse mit der gleichzeitigen Anpassung der Bezirksstrukturen einhergehen. Auf Grundlage der vorliegenden Arbeitsergebnisse unterbreitete die neuerliche Kommission mehrere Vorschläge zur Optimierung des Spielsystems der Herren bei zeitgleicher Anpassung der Verbandsstrukturen.

 Präsident ist überzeugt von der Notwendigkeit der Reformen

wfv-Präsident Matthias Schöck weiß um die Konsequenzen der Reformen, hat jedoch keinen Zweifel an deren Notwendigkeit: Das bestehende Spielsystem hält den Anforderungen eines fairen, leistungsorientierten Wettbewerbs nicht länger stand. Eine Weiterentwicklung des Herren-Spielsystems und damit verbunden der Verbandsstruktur bringt vorübergehend Härten mit sich, ist aber unumgänglich. Wir müssen jetzt handeln, um ein starkes, faires und nachhaltiges Fußballangebot in Württemberg sicherzustellen.“

 In den kommenden Monaten soll die notwendige Überzeugungsarbeit bei den Vereinen und Mitarbeiter*innen fortgesetzt werden. Dabei sollen die Stärken und Schwächen sowie Konsequenzen der vorgeschlagenen Reformen transparent dargelegt werden. Bereits die Kommissionsarbeit folgte konsequent den Grundsätzen der Ergebnisoffenheit, Transparenz, Partizipation und des Basisbezugs. Alle Vorgänge, (Zwischen)Ergebnisse und die Möglichkeit zur Diskussion sind unter www.zukunftwfv.de weiterhin öffentlich zugänglich.

Saison 2020/21 wird beendet und annulliert

In einem Schreiben informierte Frank Thumm, Hauptgeschäftsführer des Württembergischen Fußballverbands über die Entscheidung, die laufende Meisterschaftsrunde 2020/21 mit sofortiger Wirkung zu beenden:

„Da die erforderliche Anzahl von Spielen für eine sportliche Wertung nicht erreicht ist, bleibt als Konsequenz daraus nur die Annullierung der Saison.

Eine sportliche Wertung hätte nach der letzten Änderung der wfv-Spielordnung im Februar 2021 vorausgesetzt, dass mindestens 75 Prozent der Mannschaften einer Staffel sämtliche Spiele der Hinrunde absolviert haben. Mit Blick auf das Ende des Spieljahres ist das zeitlich nicht mehr möglich. Konkret bedeutet das für alle Spielklassen von der Verbandsliga bis zu den Kreisligen, dass es weder Auf- noch Absteiger gibt und mit demselben Teilnehmerfeld in die neue Saison 2021/22 gestartet wird. Die Entscheidung betrifft sowohl Herren und Frauen als auch die Jugend.

Ausgenommen von der Entscheidung sind die Pokalwettbewerbe, sowohl auf Verbands- als auch auf Bezirksebene. Im DB Regio-wfv-Pokal stehen insgesamt nur noch vier Spiele aus, um auf sportlichem Wege einen Teilnehmer für den sowohl sportlich als auch finanziell äußerst attraktiven DFB-Pokal zu ermitteln. Wie mit den Bezirkspokalen verfahren wird, soll zeitnah geklärt werden – das letzte Wort haben hier die Bezirke selbst.

Grundlage der Beiratsentscheidung sind die anhaltenden Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs bis zum 9. Mai nach einer angemessenen Vorbereitungszeit unmöglich machen. Dieses Datum hatten wir als spätestes Datum für den Re-Start in unserer Spielordnung verankert, um wenigstens die Hinrunde beenden und somit eine sportliche Entscheidung über Auf- und Absteiger herbeiführen zu können.

Von der Entscheidung ausgenommen sind außerdem die baden-württembergischen Oberligen der Herren, der Frauen und der Jugend. Insbesondere im Falle der Herren-Oberliga sind aufgrund des Übergangs zur Regionalliga Südwest, die ihre Saison nach aktuellem Stand zu Ende spielen und auch Absteiger ausweisen wird, die Aufstiegsfragen noch ungeklärt. Die Spielkommission der Oberliga Baden-Württemberg erarbeitet dazu derzeit einen Vorschlag für die Gesellschafterversammlung, dies unter Berücksichtigung der verbandsrechtlichen Rahmenbedingungen der Regionalliga Südwest. Dass „die Auswirkungen auf über- und untergeordnete Spielklassen sowie die Entscheidungen anderer Ligaträger“ zu berücksichtigen sind, sieht der bereits im Juli 2020 beschlossene § 4a der wfv-Spielordnung in Nr. 2 ausdrücklich vor.

Uns ist sehr wohl bewusst, die sich die Mehrheit der Vereine eine frühere Entscheidung gewünscht hat. Andererseits haben die Vereine, die sich noch Hoffnungen auf einen Aufstieg machen konnten, darauf gedrängt, so lange wie möglich zuzuwarten. Es war daher unumgänglich, sich die Option, die Saison über den Abschluss der Hinrunden noch zu einer sportlichen Wertung zu führen, so lange wie möglich offen zu halten. Nachdem eine Annullierung für einige Verein teilweise auch wirtschaftlich erhebliche Folgen hat, war es sachgerecht erst jetzt zu entscheiden, nachdem feststeht, dass in der verbleibenden Zeit bis zum Ende des Spieljahres am 30. Juni keine sportliche Entscheidung mehr herbeigeführt werden kann.“

 

Frank Dürr als Obmann der SRG Schwäbisch Gmünd wiedergewählt

Frank Dürr wurde bei der Hauptversammlung unserer Schiedsrichtergruppe am 6. April wiedergewählt. Von 73 abgegeben Stimmen entfielen 71 auf Dürr, es gab zwei Enthaltungen. Zuvor blickte unser Obmann auf drei Jahre zurück. Der Rechenschaftsbericht zur Amtsperiode 2018-2021 gibt es hier zu lesen: Präsentation Hauptversammlung

Ein ausführlicher Bericht zur Hauptversammlung folgt.

Lockerungen für den Sport – Gruppentraining für Kinder unter 14 Jahren

 

Im Rahmen der Bund-Länder-Konferenz haben sich die Ministerpräsident*innen am gestrigen Tag auf einen Stufenplan für mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen verständigt. Nach derzeitigem Informationsstand betreffen diese Lockerungen u. a. auch den Bereich des organisierten Sports und hier insbesondere die Altersgruppen von Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren. In einem persönlichen Schreiben an Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hatten die Präsidenten der drei baden-württembergischen Landesverbände explizit auf diesen, für den Vereinsfußball existenziell wichtigen, Altersbereich hingewiesen.

Dies sind sehr erfreuliche Entwicklungen für eine schnelle Rückkehr der Kinder in den Trainingsbetrieb. So zeichnet sich ab, dass voraussichtlich ab dem kommenden Montag, den 8. März ein Training für maximal 20 Kinder bis 14 Jahren möglich sein wird.

Detaillierte Aussagen zu den Rahmenbedingungen (Übungsformen, Abstandsregeln, Betreuungspersonen etc.) sind im Moment noch nicht bekannt. Sobald uns die verabredeten Regelungen im Wortlaut vorliegen und eine neue Fassung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg für den Sport vorliegt, werden wir schnellstmöglich und umfassend informieren.

Bereits vor dem Lockdown haben die Fußballvereine in Baden-Württemberg den Trainings- und Spielbetrieb mit Hygienekonzepten und Dokumentationspflichten erfolgreich umgesetzt. Entsprechende Vorgaben werden weiterhin verpflichtend für das gemeinsame Fußballspielen zu beachten sein. Bereits jetzt appellieren wir an unsere Vereine, sich an die behördlichen Vorgaben zu halten und mit den neu geschaffenen Möglichkeiten nicht leichtfertig umzugehen. Weiterhin wird Geduld gefragt sein und das verantwortliche Verhalten aller Beteiligten wird eine wichtige Maßgabe für weitere Lockerungen sein.

Wann und wie geht es weiter – WfV-Präsident Matthias Schöck informiert

Wann rollt der Ball im Amateurfußball wieder? Wann und vor allem wie geht es nach mehr als drei Monaten Pause endlich weiter? Präsident Matthias Schöck äußert sich zum Stand der Dinge im Württembergischen Fußballverband.

Wann geht es mit dem Amateurfußball weiter?
„Wir alle vermissen den Fußball schmerzlich und umso schwieriger ist es, folgende Wahrheit zu akzeptieren: Es gibt aktuell leider (noch) keine klare Antwort auf diese Frage. Zwar sinkt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland und auch in Baden-Württemberg seit Kurzem, die Lage ist und bleibt jedoch angespannt. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den Lockdown zu verlängern und sogar zu verschärfen. Ob und wann es zu Öffnungen kommt, ist nicht absehbar, eine verlässliche Prognose ist angesichts der Pandemie-Dynamik schlichtweg nicht seriös zu treffen. Wie in anderen Lebensbereichen gilt daher ebenso für den Amateurfußball: Abwarten, auch wenn es schwerfällt.“
Ist es noch realistisch, die Spielzeit 2020/21 voll zu Ende zu bringen?
„Oberstes Ziel ist und bleibt, die Saison zu einer möglichst gerechten sportlichen Wertung zu führen und Auf- und Absteiger zu ermitteln. Grundkonsens bleibt dabei, dass eine faire Wertung im engen Zusammenhang damit steht, möglichst viele Spiele auszutragen – ohne die Vereine mit unrealistischen und überfordernden Spielplänen zu konfrontieren. Maßgeblich für die zur Verfügung stehenden Optionen sind die noch verbleibenden Spieltage und die jeweiligen Staffelgrößen. Das Absolvieren einer kompletten Hin- und Rückrunde ist insofern ehrlicherweise für die meisten Staffelgrößen bereits zum jetzigen Zeitpunkt als unrealistisch bzw. nicht zumutbar zu betrachten.“
Welche alternativen Modelle gibt es?
„Bereits vielfach diskutiert ist die sicherlich spannende Option, eine Staffel nach komplett absolvierter Hinrunde in eine Auf- und Abstiegsrunde einzuteilen. In diesem Szenario würde sich die Anzahl der Rückrundenspiele bei einer Staffelgröße von 18 Mannschaften beispielsweise von 17 auf acht Spiele reduzieren. Zugegebenermaßen benötigt man eine große Portion Optimismus, um zum jetzigen Zeitpunkt an diese Variante zu glauben. Sollten sich auch Auf- und Abstiegsrunden als zeitlich nicht durchführbar erweisen, verfolgen wir als realistisches Minimalziel den sportlichen Abschluss der Hinserie.
Eine konkrete Aussage über den Fortgang ist jedoch nicht möglich und auch nicht sinnvoll, solange kein verlässlicher Termin für die Wiederaufnahme im Raum steht. Zu berücksichtigen ist bei der Terminierung einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs zudem eine ausreichende Vorbereitung von mindestens zwei bis drei Wochen, wie vielfach seitens der Bezirksvertreter gewünscht.“
Wer entscheidet, ob und wie es mit der Saison weitergeht?
„Alle genannten Optionen und die dahinterstehenden Terminpläne werden laufend mit allen Beteiligten besprochen. Beispielsweise wurden die Meinungen der Vereine im Rahmen von Videokonferenzen mit den Bezirksspielleitern und Bezirksvorsitzenden eingeholt. Auf Basis dieses Dialogs sowie der sich verändernden Gegebenheiten werden die Szenarien und Zeitpläne laufend angepasst. Der wfv-Beirat wird sich rechtzeitig mit einem spieltechnisch sowie rechtlich abgestimmten Vorschlag der Experten beschäftigen und alle notwendigen Vorbereitungen dafür treffen, konkrete Pläne für jede denkbare Variante bereitzuhalten. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Vereine und Mitarbeiter*innen bis Ende Februar über die Ergebnisse der laufenden Beratungen zu informieren.“
Steht ein Saisonabbruch zur Diskussion?
„Eine Diskussion über einen vorzeitigen Saisonabbruch, wie sie andere Landesverbände teilweise führen, halten wir derzeit für verfrüht. Uns ist bewusst, dass die Unsicherheit für alle Beteiligten unbefriedigend ist. Wir stehen jedoch in der Verantwortung gegenüber unseren Vereinen, eine sportliche Wertung der Meisterschaftsrunden zu ermöglichen, solange dies zumutbar erscheint. Zum jetzigen Zeitpunkt einen Abbruch in den Raum zu stellen, widerspricht dieser Verantwortung. Wir sind mit unserem Prinzip, auf Sicht zu fahren und flexibel zu bleiben, bisher gut gefahren. Gänzlich ausschließen lässt sich ein Saisonabbruch aber natürlich nicht.“
Ist der wfv auf eine vorzeitige Beendigung oder gar einen Abbruch vorbereitet?
„In einer vorläufigen Ordnungsänderung hat der wfv-Beirat bereits im Juli 2020 vorgesorgt und das Vorgehen skizziert, sollte die Meisterschaftsrunde nicht wie geplant ausgetragen werden können. Im Falle höherer Gewalt kann der Beirat beispielsweise beschließen, dass eine nicht vollständig abgeschlossene Meisterschaftsrunde auf Grundlage der Quotienten-Regelung gewertet wird und so direkte Aufsteiger, ggf. direkte Absteiger sowie Platzierungen, die zur Teilnahme an Aufstiegsspielen berechtigen, ermittelt werden. Wir wären also vorbereitet, tun aber alles dafür, eine Entscheidung über Auf- und Abstiege so weit wie möglich auf dem Fußballplatz zu treffen.“
Wie geht es nun weiter?
„Am 14. Februar ist die nächste Bund-Länder-Konferenz geplant. Damit verbunden ist die Hoffnung auf eine Lockerung der Maßnahmen, so dass die Wiederaufnahme von Training und Spielen näher rückt. Maßgeblich für die Entscheidungen der Politik wird weiterhin sein, wie sich die Anzahl der Corona-Neuinfektionen und andere wichtige Kennzahlen in den kommenden Wochen entwickeln. Bis dahin bleiben uns allen besonders zwei Dinge zu wünschen: Geduld und vor allem Gesundheit!“