Neuigkeiten

18. März 2026

Unser SRG-Teamshop ist online!

Im offiziellen Teamshop der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd findest du alles, was du für ein perfektes Auftreten auf und neben dem Platz brauchst:

 

 

NEU: Adidas Referee 2026 Kollektion

(Pflichtfarben für SR im Gespann: schwarz, blau und orange)

 

SRG Warmlauftrikots & Poloshirts

 

SRG Trainingsanzüge, Jacken & Pullover

 

Shorts, Taschen & Zubehör

05. Februar 2026

4. Adalbert-Glanert-Gedächtnisturnier

Gmünder Tagespost vom 05. Februar 2026.

24. Januar 2026

Ostertag und Traa bereits seit 50 Jahren dabei

Bericht der Remszeitung vom 24.01.2026

 

Fußball: Beim traditionellen Neujahrsempfang der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd sind verdiente Schiedsrichter geehrt worden.

Felix Prigan (Schiedsrichtergruppe Esslingen) war in Herlikofen zu Gast und berichtete von seinen Einsätzen in der 2. Bundesliga. 

 

SCHWÄBISCH GMÜND. Das neue Jahr hat für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd wieder mit dem Neujahrsempfang im katholischen Kirchengemeindezentrum in Herlikofen begonnen. Bei der kurzweiligen und gelungenen Feier zeigten die Unparteiischen der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd erneut eindrucksvoll, wie sie außerhalb des Spielfeldes Kameradschaftspflege betreiben. 

Der Einladung zum Neujahrsempfang waren nicht nur zahlreiche Gmünder Kameradinnen und Kameraden samt Partner und Partnerinnen gefolgt, sondern auch Gäste aus den benachbarten Schiedsrichtergruppen - die Kameradschaft unter den Schiedsrichtern wird auch über die Gruppengrenzen hinaus gelebt.

Der Gmünder Obmann Frank Dürr konnte rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Er blickte auf das Jahr 2025 zurück, schaute nach vorne und bedankte sich: „Wenn man zurückblickt, merkt man erst, was wir im vergangenen Jahr alles durchgeführt, abgehalten und geleistet haben.“ Neben Gruppenschulungen, einer Bezirksschulung mit Bundesliga-Schiedsrichter-Boss Knut Kircher, einer Jung-Schiedsrichter- und Hallenschulung, einem Neulingskurs und einer Leistungsprüfung stand auch ein Familienausflug an. Zudem wurden ein Bezirks-Nachwuchstrainingslager abgehalten, zwei Jungschiedsrichter-Ausflüge veranstaltet und ein Relegationsspiel bewirtschaftet.

Die Gmünder Schiedsrichtergruppe spielte bei drei Hallenturnieren mit und richtete das 3. Adalbert-Glanert-Gedächtnisturnier für Schiedsrichtermannschaften aus. Die vierte Auflage dieses Hallenturniers findet am Samstag, 31. Januar, von 15 bis 21 Uhr in der Alfdorfer Sporthalle statt. Die größte Umstellung im neuen Jahr betrifft die Gmünder Gruppenschulungen. War man es seit 1981 gewohnt, sich dazu immer montags im Gasthaus Krone in Zimmern zu treffen, wird dies fortan immer mittwochs der Fall sein, da dort nun auch montags Ruhetag ist.

Momentan verfügt die Gmünder Gruppe über 155 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die sich in 122 (+6 im Vergleich zum Vorjahr) aktive (davon vier Frauen, +3) und 33 passive (mindestens 25 Jahre lang Schiedsrichter) aufteilen. Insgesamt leiteten die Gmünder Referees im Vorjahr 2.173 Spiele, was durchschnittlich rund 18 Spielleitungen pro Schiedsrichter ausmacht.

 

Für diesen Einsatz bedankte sich Dürr bei allen Kameraden. „Ohne euer Engagement und euren großen Einsatz wäre die derzeitige Spielklassenbesetzung so nicht möglich.“ 

Ebenfalls galt sein Dank allen Partnerinnen sowie Ausschussmitgliedern, die in vielen ehrenamtlichen Stunden die Aufgaben zum Wohle der Gruppe bewältigten. Im Ausschuss wurde nach dem plötzlichen Tod von Matthias Potz Ende 2024 im Jahr 2025 einiges umverteilt und neu organisiert. Zudem unterstützt seit dem Sommer 2025 Christoph Röhrig den Ausschuss.

Im Namen des Württembergischen Fußballverbands und des Bezirks Ostwürttemberg bedankte sich der Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller bei den Schiedsrichern für die gute Arbeit im vergangenen Jahr. Er ging auch auf den Fußball-Weltverband FIFA ein, der seiner Meinung nach nicht immer die Werte des Amateurfußballs vertritt. Schuller lobte den Weihnachtsbrief des WFV-Präsidenten Matthias Schöck, der zu diesem Thema auch kritische Worte fand. 

Schiedsrichter und Pfarrer Johannes Waldenmaier hielt einen sportlich-geistlichen Impuls zum Thema „Schiedsrichter - Sportler und Ehrenmenschen“. Er zeigte einmal mehr, wie er Jahr für Jahr neue Themen aufbereiten und vortragen kann. Er ging darauf ein, was einen Schiedsrichter ausmacht und sprach in diesem Zusammenhang über Ziele, Leitgedanken und Werte. Aus eigener Erfahrung bilanzierte er, dass einen die Schiedsrichterei, wenn man sich darauf einlässt, ein Leben lang prägt und meinte: „Ihr könnt stolz sein, Schiedsrichter zu sein.“

Schiedsrichter zu sein ist nicht immer ein leichtes Amt. Im Laufe der Jahre hat sich so mancher einiges an Kritik anhören müssen. Umso erfreulicher: es gibt Kameraden, die dieses Hobby trotzdem über einen sehr langen Zeitraum ausüben. Ende 2024 wurde die Verbands-Schiedsrichterordnung geändert, der WFV ehrt ab zehn Jahren Schiedsrichtertätigkeit jeweils in Zehnerschritten bis 50 Jahre. Diese Ehrungen nahm Obmann Frank Dürr vor. Zudem verlieh Hannes Barth vom Sportkreis Ostalb die Sportkreisverdienstmedaille an Tarik Ceker.

Anschließend folgte ein Gespräch mit dem erst 26-jährigen Zweitligaschiedsrichter Felix Prigan von der Gruppe Esslingen. Er ist eines der größten Nachwuchstalente in Deutschland und war einen Tag vor dem Neujahrsempfang in Herlikofen als Schiedsrichter bei der Begegnung in der 2. Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Greuther Fürth vor mehr als 30.000 Zuschauern im Einsatz. Prigan leitet erst seit 2013 Fußballspiele, schaffte aber bereits nach elf Jahren 2024 den Aufstieg in die 2. Liga als Schiedsrichter, dort befindet er sich derzeit in seiner zweiten Saison. Auf die Frage, wie man so schnell den Auf- stieg in die 2. Bundesliga (sechs Aufstiege in neun Jahren) schaffen kann, meinte er: „Mehr machen als die anderen.“

 

Prigan führte aus, dass er vom Deutschen Fußball-Bund wöchentlich genaue Trainingspläne erhält und diese über eine Uhr digital kontrolliert und ausgelesen werden. Die Schiedsrichter erhalten vor einem Zweitligaspiel Videoszenen, um sich unter anderem bei Standardsituationen auf mögliche Schwer- und Gefahrenpunkte vorzubereiten. Er komme auf etwa 20 Stunden, die er unter der Woche für sein „Hobby“ investiert, ohne einen Spieleinsatz mitgerechnet. Darunter leide dann doch aktuell sein Studium etwas. Zudem erklärte er, dass bei einem Einsatz in der 2. Bundesliga die Anreise immer am Vortrag erfolgen muss. Findet der Einsatz weiter weg von zu Hause statt, kann noch einmal eine Übernachtung dazukommen. „Nach einem Spiel, das nicht so gut gelaufen ist, sollte man in den Folgetagen sich lieber nicht so oft in den sozialen Medien aufhalten“, antwortete Felix Prigan auf die Frage, ob er Druck von Fans und Medien spürt. Im Dezember 2025 leitete er die Begegnung Fortuna Düsseldorf gegen den FC Schalke 04 vor 50.000 Zuschauern, die aus seiner Sicht gut lief. Er gebe weiterhin sein Bestes, um sich seinen Traum von der 1. Bundesliga zu erfüllen. „Wenn man da, wie vor kurzem beim Spiel FC Bayern München gegen VfL Wolfsburg, als vierter Offizieller am Spielfeldrand dabei war, will man auch selbst als Schiedsrichter dahin kommen“, resümierte er. Die Gmünder Gruppe drückt ihm für seinen weiteren sportlichen Weg die Daumen und begrüßt ihn dann gerne noch einmal als Bundesliga-Schiedsrichter. „Frank Schmidt war als Drittliga-Trainer auch schon einmal bei uns und dann zwölf Jahre später als Bundesliga-Trainer“ so Obmann Dürr.

 

 

Die Ehrungen im Überblick:

 

10 Jahre Schiedsrichter (Ehrennadel des Württembergischen Fußballverbandes in Bronze): Niklas Ripberger (TV Straßdorf), Markus Wacker (1. FC Normannia Gmünd)

 

40 Jahre Schiedsrichter: Dietmar Abele (TSGV Waldstetten)

 

50 Jahre Schiedsrichter: Hermann Ostertag (SV Lautern), Erich Traa (1. FC Eschach)

 

Sportkreisverdienstmedaille des Sportkreises Ostalb: Tarik Ceker (SV Göggingen, 30 Jahre Schiedsrichter).

Beim Fußballtalk unterhielt sich Frank Dürr mit Zweitliga-Schiedsrichter Felix Prigan (r.)

Die geehrten Schiedsrichter beim Neujahrsempfang (v. l.): Jens-Peter Schuller (Vorsitzender des Bezirks Ostwürttemberg), Erich Traa, Tarik Ceker, Markus Wacker, Hermann Ostertag, Niklas Ripberger, Dietmar Abele und Obmann Frank Dürr. 

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