Neuigkeiten
02. Mai 2026
Thomas Maihöfer scheidet nach 20 Jahren und 520 Einsätzen als Beobachter freiwillig aus
Seit 2006, und somit nach 20 Jahren und über 520 Einsätzen, scheidet unser Thomas Maihöfer als Beobachter freiwillig aus der Amateurliga aus. Im Rahmen des jährlichen Beobachterlehrgangs in Wangen im Allgäu am 2. Mai 2026 wurde er vom stellvertretenden Verbandsobmann Stephan Gerster verabschiedet, der sich im Rahmen der Verabschiedung für das jahrzehntelange Engagement von Thomas als Beobachter bedankte.
Thomas Maihöfer vom TV Herlikofen ist seit 1990 Schiedsrichter. Drei Jahre leitete er Spiele bis zur Verbandsliga, fünf Jahre bis zur Landesliga. Nach seinem Ausscheiden als Schiedsrichter aus der Amateurliga stieg er als Schiedsrichter-Beobachter im Jahr 2006 direkt in der Landesliga ein, seit 2008 beobachtet er auch Schiedsrichter in der Verbandsliga.
Auf eigenen Wunsch scheidet er nur zum Saisonende nach 20 Jahren Beobachtertätigkeit, davon 18 Jahre bis zur Verbandsliga, aus. Dies hatte er dem stellvertretenden Verbands-Schiedsricherobmann Stephan Gerster, der für die Beobachter in der Landes- und Verbandsliga verantwortlich ist, bereits vor einem Jahr mitgeteilt.
Trotz Familie, Ortsvorstehertätigkeit in Herlikofen seit 2016 und vieler anderer Hobbys und Verpflichtungen war er oftmals als Beobachter im Einsatz und bringt es aktuell auf beeindruckende 520 Beobachtungen, war durchschnittlich 26 Beobachtungen in den letzten 20 Jahren ausmacht. Zudem hat er seit 1990 rund 1000 Spiele geleitet, so dass er es insgesamt derzeit auf stolze 1.520 Spieleinsätze im Schiedsrichterwesen bringt.

Thomas Maihöfer (l.) wurde von Stephan Gerster (r.) als Beobachter am 02. Mai 2026 in Wangen im Allgäu verabschiedet
Bei seinen Einsätzen als Beobachter hatte er namhafte Kamerad*innen, wie zum Beispiel in der Verbandsliga Asmir Osmanagic (2011), jetzt Spezial-Assistent in der 1. Bundesliga oder Caro Wacker (2014), heutige FIFA- und 1. Frauen-Bundesliga-Schiedsrichterin. Auch der heutigen Verbands-Schiedsrichterobmann Volker Stellmach wurde 2022 in der Verbandsliga schon von Thomas beobachtet. Ebenso die heutigen VSRA-Mitglieder Philipp Herbst (2018) und Jonathan Woldai (2021) sowie Alex Rösch (2014) zudem auch einige heutige Obleute und Lehrwarte. Stephan Gerster bedanke sich für das große Engagement bei Thomas, der in den letzten Jahren immer mindestens 35 Beobachtungen pro Saison übernahm und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Mit ihm verliert der Verband einen der langjährigsten Beobachter, der bei der Übernahme der Beobachtungen in der neuen Saison eine große Lücke hinterlassen wird.
Wir können und als Gruppe hier nur den Dankesworten von Stephan Gerster anschließend, uns für seinen Einsatz bedanken, da er auch immer im Namen unserer Schiedsrichtergruppe unterwegs war und Thomas für die Zukunft alles Gute wünschen, vor allem viel Gesundheit.
Mal schauen, ob er als Schiedsrichter noch weiter pfeifen kann oder nicht. Zumindest wäre es für unsere Gruppe und unseren Nachwuchs sehr hilfreich, wenn er uns für interne Beobachtungen weiter zur Verfügung stehen würde.
30. April 2026
Die SRG Heidenheim führte den Bezirks-Neulingskurs im 1. Halbjahr 2026 erfolgreich durch - 18 Neulinge
Auch dieses Jahr haben wir drei Obleute beschlossen die Neulingskurse weiterhin halbjährlich zusammen mit abwechselnder Federführung abzuhalten. Den Neulingskurs im 1. Halbjahr 2026 führte nur die Schiedsrichtergruppe Heidenheim unter der Leitung von Lehrwart Michael Kolb von der Schiedsrichtergruppe Riss (Biberach) in der Zeit vom 20. April bis 30. April 2026 im Clubheim der TSG Schnaitheim statt.
Waren zum Beginn des Kurses noch 27 Teilnehmer dabei, so reduzierte sich die Anzahl während des Kurses leider und zudem schafften einige von den erforderlichen mindestens 45 von 60 Punkten in der Prüfung diese nicht.
Insgesamt konnten 18 Neulinge, davon 15 für unseren Bezirk, ausgebildet werden. Für unsere Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd ergaben sich drei Neulinge. Dies sind:
Okumus, Erdem (TSV Mutlangen)
Okumus, Metehan (TSV Mutlangen)
Patzer, Robin (SV Lautern)
Die anderen Neulinge teilen sich wie folgt auf:
Gruppe Aalen: 1 Neuling
Gruppe Heidenheim: 11 Neulinge
Andere Schiedsrichtergruppen: 3 Neulinge

27. März 2026
Wanderpokal bleibt in Durlangen - Faek Mohamed gewinnt Luftgewehrschießen
Am Freitag, den 27. März 2026 trafen sich die Jung-Schiedsrichter beim Schützenverein (SV) Durlangen zu einer Jung-Schiedsrichter-Veranstaltung. Dabei wurde der Schiedsrichter-Schützenkönig ausgeschossen, gemeinsam gevespert und über das Schiedsrichterwesen geplaudert.
Parallel zum alljährlichen Ostereierschießen richtete auch die SRG das traditionelle Luftgewehrschießen aus. An diesem Abend standen sich 12 Jung-Schiedsrichter im offenen Wettkampf um die Ringe und den Wanderpokal, bei guter Stimmung im vollen Schützenhaus Durlangen, gegenüber. Erfolgreicher Sieger mit 70 Ringen wurde der derzeitige Bezirksligaschiedsrichter Faek Mohamed vom FC Durlangen. Somit bleibt der Wanderpokal, nach dem letzten Erfolg von Marco Ivancevic, erneut in Durlangen. Dicht gefolgt von Johannes Röhrig (68 Ringe) und Robin Milson (60 Ringe) flüsterte der Pokal, dass er im nächsten Jahr gerne Durlangen verlassen möchte und dass ich erneut viele Jung-Schiedsrichter/innen um ihn streiten sollen. Nach der Siegerehrung wurde gemeinsam gevespert, wobei alle nach den durchweg guten Schießergebnissen ein Omelett verdient hatten. Die Bewirtung wurde, wie gewohnt, vom Schützenverein Durlangen übernommen und sorgte dabei für volle Bäuche und noch bessere Stimmung. Den weiteren Abend ließ man mit guten Gesprächen über das Schiedsrichterwesen und die neusten Vermutungen zum Ausgang der Saison ausklingen. Ein guter Abend für die Schiedsrichter-Erhaltung.

Pokalübergabe: Sieger Faek Mohamed (l.) erhält den Wanderpokal von Johannes Röhrig (r.)

Gruppenbild in der Schießhalle des SV Durlangen
18. März 2026
Unser SRG-Teamshop ist online!
Im offiziellen Teamshop der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd findest du alles, was du für ein perfektes Auftreten auf und neben dem Platz brauchst:
NEU: Adidas Referee 2026 Kollektion
(Pflichtfarben für SR im Gespann: schwarz, blau und orange)
SRG Warmlauftrikots & Poloshirts
SRG Trainingsanzüge, Jacken & Pullover
Shorts, Taschen & Zubehör
05. Februar 2026
4. Adalbert-Glanert-Gedächtnisturnier

Gmünder Tagespost vom 05. Februar 2026.
24. Januar 2026
Ostertag und Traa bereits seit 50 Jahren dabei
Bericht der Remszeitung vom 24.01.2026
Fußball: Beim traditionellen Neujahrsempfang der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd sind verdiente Schiedsrichter geehrt worden.
Felix Prigan (Schiedsrichtergruppe Esslingen) war in Herlikofen zu Gast und berichtete von seinen Einsätzen in der 2. Bundesliga.
SCHWÄBISCH GMÜND. Das neue Jahr hat für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd wieder mit dem Neujahrsempfang im katholischen Kirchengemeindezentrum in Herlikofen begonnen. Bei der kurzweiligen und gelungenen Feier zeigten die Unparteiischen der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd erneut eindrucksvoll, wie sie außerhalb des Spielfeldes Kameradschaftspflege betreiben.
Der Einladung zum Neujahrsempfang waren nicht nur zahlreiche Gmünder Kameradinnen und Kameraden samt Partner und Partnerinnen gefolgt, sondern auch Gäste aus den benachbarten Schiedsrichtergruppen - die Kameradschaft unter den Schiedsrichtern wird auch über die Gruppengrenzen hinaus gelebt.
Der Gmünder Obmann Frank Dürr konnte rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Er blickte auf das Jahr 2025 zurück, schaute nach vorne und bedankte sich: „Wenn man zurückblickt, merkt man erst, was wir im vergangenen Jahr alles durchgeführt, abgehalten und geleistet haben.“ Neben Gruppenschulungen, einer Bezirksschulung mit Bundesliga-Schiedsrichter-Boss Knut Kircher, einer Jung-Schiedsrichter- und Hallenschulung, einem Neulingskurs und einer Leistungsprüfung stand auch ein Familienausflug an. Zudem wurden ein Bezirks-Nachwuchstrainingslager abgehalten, zwei Jungschiedsrichter-Ausflüge veranstaltet und ein Relegationsspiel bewirtschaftet.
Die Gmünder Schiedsrichtergruppe spielte bei drei Hallenturnieren mit und richtete das 3. Adalbert-Glanert-Gedächtnisturnier für Schiedsrichtermannschaften aus. Die vierte Auflage dieses Hallenturniers findet am Samstag, 31. Januar, von 15 bis 21 Uhr in der Alfdorfer Sporthalle statt. Die größte Umstellung im neuen Jahr betrifft die Gmünder Gruppenschulungen. War man es seit 1981 gewohnt, sich dazu immer montags im Gasthaus Krone in Zimmern zu treffen, wird dies fortan immer mittwochs der Fall sein, da dort nun auch montags Ruhetag ist.
Momentan verfügt die Gmünder Gruppe über 155 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die sich in 122 (+6 im Vergleich zum Vorjahr) aktive (davon vier Frauen, +3) und 33 passive (mindestens 25 Jahre lang Schiedsrichter) aufteilen. Insgesamt leiteten die Gmünder Referees im Vorjahr 2.173 Spiele, was durchschnittlich rund 18 Spielleitungen pro Schiedsrichter ausmacht.
Für diesen Einsatz bedankte sich Dürr bei allen Kameraden. „Ohne euer Engagement und euren großen Einsatz wäre die derzeitige Spielklassenbesetzung so nicht möglich.“
Ebenfalls galt sein Dank allen Partnerinnen sowie Ausschussmitgliedern, die in vielen ehrenamtlichen Stunden die Aufgaben zum Wohle der Gruppe bewältigten. Im Ausschuss wurde nach dem plötzlichen Tod von Matthias Potz Ende 2024 im Jahr 2025 einiges umverteilt und neu organisiert. Zudem unterstützt seit dem Sommer 2025 Christoph Röhrig den Ausschuss.
Im Namen des Württembergischen Fußballverbands und des Bezirks Ostwürttemberg bedankte sich der Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller bei den Schiedsrichern für die gute Arbeit im vergangenen Jahr. Er ging auch auf den Fußball-Weltverband FIFA ein, der seiner Meinung nach nicht immer die Werte des Amateurfußballs vertritt. Schuller lobte den Weihnachtsbrief des WFV-Präsidenten Matthias Schöck, der zu diesem Thema auch kritische Worte fand.
Schiedsrichter und Pfarrer Johannes Waldenmaier hielt einen sportlich-geistlichen Impuls zum Thema „Schiedsrichter - Sportler und Ehrenmenschen“. Er zeigte einmal mehr, wie er Jahr für Jahr neue Themen aufbereiten und vortragen kann. Er ging darauf ein, was einen Schiedsrichter ausmacht und sprach in diesem Zusammenhang über Ziele, Leitgedanken und Werte. Aus eigener Erfahrung bilanzierte er, dass einen die Schiedsrichterei, wenn man sich darauf einlässt, ein Leben lang prägt und meinte: „Ihr könnt stolz sein, Schiedsrichter zu sein.“
Schiedsrichter zu sein ist nicht immer ein leichtes Amt. Im Laufe der Jahre hat sich so mancher einiges an Kritik anhören müssen. Umso erfreulicher: es gibt Kameraden, die dieses Hobby trotzdem über einen sehr langen Zeitraum ausüben. Ende 2024 wurde die Verbands-Schiedsrichterordnung geändert, der WFV ehrt ab zehn Jahren Schiedsrichtertätigkeit jeweils in Zehnerschritten bis 50 Jahre. Diese Ehrungen nahm Obmann Frank Dürr vor. Zudem verlieh Hannes Barth vom Sportkreis Ostalb die Sportkreisverdienstmedaille an Tarik Ceker.

Anschließend folgte ein Gespräch mit dem erst 26-jährigen Zweitligaschiedsrichter Felix Prigan von der Gruppe Esslingen. Er ist eines der größten Nachwuchstalente in Deutschland und war einen Tag vor dem Neujahrsempfang in Herlikofen als Schiedsrichter bei der Begegnung in der 2. Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Greuther Fürth vor mehr als 30.000 Zuschauern im Einsatz. Prigan leitet erst seit 2013 Fußballspiele, schaffte aber bereits nach elf Jahren 2024 den Aufstieg in die 2. Liga als Schiedsrichter, dort befindet er sich derzeit in seiner zweiten Saison. Auf die Frage, wie man so schnell den Auf- stieg in die 2. Bundesliga (sechs Aufstiege in neun Jahren) schaffen kann, meinte er: „Mehr machen als die anderen.“
Prigan führte aus, dass er vom Deutschen Fußball-Bund wöchentlich genaue Trainingspläne erhält und diese über eine Uhr digital kontrolliert und ausgelesen werden. Die Schiedsrichter erhalten vor einem Zweitligaspiel Videoszenen, um sich unter anderem bei Standardsituationen auf mögliche Schwer- und Gefahrenpunkte vorzubereiten. Er komme auf etwa 20 Stunden, die er unter der Woche für sein „Hobby“ investiert, ohne einen Spieleinsatz mitgerechnet. Darunter leide dann doch aktuell sein Studium etwas. Zudem erklärte er, dass bei einem Einsatz in der 2. Bundesliga die Anreise immer am Vortrag erfolgen muss. Findet der Einsatz weiter weg von zu Hause statt, kann noch einmal eine Übernachtung dazukommen. „Nach einem Spiel, das nicht so gut gelaufen ist, sollte man in den Folgetagen sich lieber nicht so oft in den sozialen Medien aufhalten“, antwortete Felix Prigan auf die Frage, ob er Druck von Fans und Medien spürt. Im Dezember 2025 leitete er die Begegnung Fortuna Düsseldorf gegen den FC Schalke 04 vor 50.000 Zuschauern, die aus seiner Sicht gut lief. Er gebe weiterhin sein Bestes, um sich seinen Traum von der 1. Bundesliga zu erfüllen. „Wenn man da, wie vor kurzem beim Spiel FC Bayern München gegen VfL Wolfsburg, als vierter Offizieller am Spielfeldrand dabei war, will man auch selbst als Schiedsrichter dahin kommen“, resümierte er. Die Gmünder Gruppe drückt ihm für seinen weiteren sportlichen Weg die Daumen und begrüßt ihn dann gerne noch einmal als Bundesliga-Schiedsrichter. „Frank Schmidt war als Drittliga-Trainer auch schon einmal bei uns und dann zwölf Jahre später als Bundesliga-Trainer“ so Obmann Dürr.
Die Ehrungen im Überblick:
10 Jahre Schiedsrichter (Ehrennadel des Württembergischen Fußballverbandes in Bronze): Niklas Ripberger (TV Straßdorf), Markus Wacker (1. FC Normannia Gmünd)
40 Jahre Schiedsrichter: Dietmar Abele (TSGV Waldstetten)
50 Jahre Schiedsrichter: Hermann Ostertag (SV Lautern), Erich Traa (1. FC Eschach)
Sportkreisverdienstmedaille des Sportkreises Ostalb: Tarik Ceker (SV Göggingen, 30 Jahre Schiedsrichter).
Beim Fußballtalk unterhielt sich Frank Dürr mit Zweitliga-Schiedsrichter Felix Prigan (r.)

Die geehrten Schiedsrichter beim Neujahrsempfang (v. l.): Jens-Peter Schuller (Vorsitzender des Bezirks Ostwürttemberg), Erich Traa, Tarik Ceker, Markus Wacker, Hermann Ostertag, Niklas Ripberger, Dietmar Abele und Obmann Frank Dürr.

