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11. Juli 2026

15. Bezirksleistungsprüfung beim Heidenheimer SB

Am Samstag, den 11. Juli 2026 fand die bereits 15. gemeinsame Bezirksleistungsprüfung unserer drei Schiedsrichtergruppen Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd in unserem Bezirk Ostwürttemberg statt. Die Ausrichtung findet abwechselnd in jedem Altkreis statt. Dieses Jahr hatten die Schiedsrichter der Gruppe Heidenheim „Heimreicht“. Seit der ersten Bezirksleistungsprüfung 2010 hatten somit nun jede Schiedsrichtergruppe fünf Mal „Heimreicht“. Erfreulicherweise war die Teilnahme an der diesjährigen Bezirksleistungsprüfung auf dem Sportgelände des Heidenheim SB mit 162 Schiedsrichter*innen sehr erfreulich. So war es die höchste Teilnehmerzahl seit 2017 und die fünftbeste Teilnehmeranzahl insgesamt.

 

Aufgrund der warmen Temperaturen fand nach der Begrüßung durch Bezirksschiedsrichterobmann Frank Dürr zuerst die Ablegung der körperlichen Leistungsprüfung statt, ehe die von Bezirkslehrwart Christian Glatzer zusammengestellten 15 Regelfragen beantwortet werden mussten. Anschließend ging Frank Dürr neben aktuellen Themen noch auf die Regeländerungen zur neuen Saison ein. Mit einem Imbiss und Getränken ließ man danach die Bezirksleistungsprüfung bei gemütlichen Gesprächen ausklingen. Der Dank gilt hierbei unserem Bezirksvorstand, der wieder eine Geldsumme zur Verfügung stellte, so dass alle Getränke und ein Imbiss für alle Teilnehmer*innen kostenlos waren. Ebenfalls vielen Dank an den Heidenheimer Obmann Bernd Birkenmaier mit seinem Team für die Organisation und Bewirtung.

Erklärung der Regeländerungen durch Bezirksschiedsrichterobmann Frank Dürr

04. Juli 2026

WFV präsentiert zum 75-jährigen Jubiläum neuen Markenauftritt

Anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums feiert der Württembergische Fußballverband am Mittwoch, den 8. Juli 2026 – am Tag des historischen Gründungsdatums des WFV – sein Jubiläum am Gründungsort in Ulm. Beim offiziellen Festakt mit geladenen Gästen aus Sport, Politik und Gesellschaft wurde das 75-jährige Bestehen gewürdigt.

 

Bereits um Vorfeld seines Festaktes feierte der Württembergische Fußballverband am Samstag, den 04. Juli 2026, ebenfalls unweit des Gründungsortes, ein Sommerfest. Dabei präsentierte der Verband seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem gesamten Verbandsgebiet einen umfassenden Markenrelaunch.

 

Seit der Gründung im Jahr 1951 hat sich der Verband gemeinsam mit seinen Vereinen, Ehrenamtlichen und Beschäftigten stetig weiterentwickelt. Mit dem neuen Markenauftritt zum 75-jährigen Bestehen wird diese Entwicklung nun für alle sichtbar fortgeführt: Traditionsbewusst, klar im Heute und offen für das Künftige. Als klares Bekenntnis zur eigenen Stärke und Solidität wird die Verbands-Kürzel ab sofort wieder komplett in Großbuchstaben ausgeführt: Der WFV schreibt sich wieder groß.
 

Vom „Kartoffelkäfer“ in die digitale Moderne

 

Der Fußball definiert sich seit jeher über Tradition und Symbolik. Ein Blick auf die Historie des Erscheinungsbildes verdeutlicht diesen kontinuierlichen Weg. Das Ursprungslogo von 1951 war stark heraldisch geprägt. Die klassische Schildform, klare Farbflächen und eine markante Wortmarke verliehen dem Verband in den Nachkriegsjahrzehnten Identität, Autorität und regionale Verankerung. Die liebevolle Bezeichnung „Kartoffelkäfer“ belegt bis heute die tiefe emotionale Bindung zu diesem Logo.

 

Mit dem Relaunch im Jahr 2005 erfolgte ein disruptiver Schritt in eine moderne, dynamische und dem damaligen Zeitgeist entsprechende Formsprache. Das Logo löste sich vom klassischen Wappen. Die Bildmarke gewann an Eigenständigkeit, brachte Bewegung ins Erscheinungsbild und trug dem wachsenden Anspruch an die Wiedererkennbarkeit in digitalen Medien Rechnung. Gleichzeitig entstanden dadurch jedoch auch neue Herausforderungen in der konsistenten und einheitlichen Anwendung über verschiedene Plattformen hinweg.

 

Ein Aufbruch „zurück in die Zukunft“

 

Heute, im Jahr des 75-jährigen Bestehens, vollzieht der WFV den nächsten folgerichtigen Entwicklungsschritt – einen Aufbruch „zurück in die Zukunft“. Das neue Logo verbindet das Beste aus beiden Welten: Es führt die historische Stärke und Verlässlichkeit des traditionellen Wappens mit der Dynamik und Flexibilität der Moderne zusammen.

Das neue Markenbild steht sinnbildlich für das heutige Selbstverständnis des WFV. Der Verband versteht sich als innovative, zukunftsorientierte und verlässliche Organisation, die professionell agiert und das unverzichtbare Ehrenamt in den Bezirken und Vereinen stärkt – und das gleichermaßen digital wie analog.

 

Das Wankel-Dreieck als Fundament: Die Grundform des neuen Logos basiert auf zwei Wankel-Formen, deren charakteristische Geometrie durch gezielt abgerundete Ecken weiterentwickelt wurde. Diese sorgen für einen harmonischen Formfluss und reduzieren die technische Strenge der ursprünglichen Konstruktion. Präzision, Dynamik und Modernität verschmelzen zu einer Einheit.

 

Systematisierung des historischen Schriftzugs: Grundlage des neuen Schriftbilds sind klar definierte und konsequent vereinheitlichte Radien des originalen WFV-Schriftzugs von 1951. Durch diese präzise Systematisierung entsteht eine zeitgemäße, saubere Interpretation der klassischen Federkielschrift, die handwerkliche Direktheit mit moderner digitaler Ästhetik verbindet.

 

 

Stabilität und Ruhe: Die unteren Strichenden der markanten Buchstaben wurden bewusst horizontal und gerade abgeschlossen. Diese einheitliche Abschlusskante schafft eine klare visuelle Bezugslinie und verleiht dem gesamten Schriftbild eine stabile, ruhige und wertige Wirkung.

 

Dieses neue Markenbild bildet ab sofort den verbindenden Rahmen für die gesamte Darstellung des WFV nach innen und nach außen. Es setzt klare Leitplanken für einen konsistenten Markenauftritt im gesamten Verbandsgebiet. Zugleich lässt das flexible System bewusst Raum für unterschiedliche Anforderungen und spezifische Anwendungen. Die verschiedenen Arbeits- und Aufgabenbereiche des Verbandes erhalten eigene, maßgeschneiderte Identitäten, agieren jedoch stets erkennbar unter dem gemeinsamen, starken Dach des Verbandes.

 

Für Entwurf und Umsetzung des neuen Markenbildes zeichnet sich die WFV-Partner-Agentur wortundform (München) verantwortlich. Der WFV bedankt sich herzlich und fühlt sich seit mittlerweile zwei Jahrzehnten bestens betreut!

(v.l.n.r) WFV-Präsident Matthias Schöck, Moderator Jens Zimmermann, WFV-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm.

10. Juni 2026

Beobachtungsergebnisse 2025/26 - Dominik Barth steigt in die Verbandsliga auf, Manuel Krieger leider ab

Anfang Juni 2026 beschloss der Verbands-Schiedsrichterausschuss in seiner Sitzung, wo die Grenzen bei Auf- und Abstieg bei den Schiedsrichtern unter Beobachtung ab der Bezirksliga und höher gezogen werden. Nach einer überragenden Beobachtungssaison steigt Dominik Barth als ersten von 79. gelisteten Schiedsrichter von der Herren Landesliga in die Herren Verbandsliga auf. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg zum Aufstieg in die höchste Liga unseres Verbandes!

                                                                                                                                   

Nach seinem Aufstieg vor einem Jahr stieg Manuel Krieger leider nach nur einer Runde wieder ab. Er legte zwar eine gute Beobachtungsaison hin, aber auch seine Konkurrenten performten stark, so dass er trotz einem Durchschnitt der in den letzten Jahren immer zum Klassenerhalt reichte als 13. und Letzter leider knapp in die Landesliga ab.

Johannes Röhrig hatte eine sorgenfrei Runde und landete in der Landesliga auf Platz 30. Miriam Dreher pausierte aufgrund der Geburt ihres Sohnes und wird auch in der diesjährigen Runde nochmals pausieren.

 

Bezirksliga

 

In der Bezirksliga stiegen die ersten 10 von insgesamt 75 gelisteten aus dem Leistungskader auf und sieben aus dem Coachingkader. Faek Mohamed landete auf Platz 17 des Leistungskaders und verpasste den Aufstieg in die Landesliga leider erneut kapp. Gian-Marco „Gianni“ Cherchi wurde 47. 

 

Zwei neue Schiedsrichter-Beobachter für die SRG Schwäbisch Gmünd

 

„Gianni“ Cherchi - ein Jahr als Beobachter in der Bezirksliga berufen

Felix Strukelj - ein Jahr als Beobachter in der Bezirksliga berufen

Zudem:

Frank Dürr weiter Beobachter bis zur Herren Oberliga

Aufsteiger Dominik Barth

09. Juni 2026

Wieder erfolgreiche Ausrichtung unseres Relegationsspiels mit dem TV Herlikofen

Auch am Ende der vergangenen Saison 2025/26 durften wir als Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd wieder ein Relegationsspiel zusammen mit einem Verein ausrichten. Wir entschieden uns erneut für den TV Herlikofen. Die Begegnung zwischen dem SV Frickenhofen (2. Kreisliga B 1) und dem TSV Heubach (Nichtabsteiger Kreisliga A1) fand am Dienstag, den 9. Juni 2026 auf dem Sportgelände des TV Herlikofen statt. Da der Zweitplatzierte in der Kreisliga B2 ein Aalener Verein war (SSV Aalen II), war klar, dass der Sieger aus unserem Relegationsspiel in der Saison 2026/27 in der Kreisliga A 1 spielt. 

 

Bei optimalen Bedingungen war das Spiel vor rund 1.000 Zuschauern zwar technisch erneut auf einem überschaubaren Niveau, dafür aber überaus spannend. Frickenhofen ging in der 21. Minute in Führung, welche der TSV Heubach nur zwei Minuten später ausgleichen konnte. Insgesamt waren Torchancen Mangelware und so ging es in die Verlängerung. Da auch in der Verlängerung kein Tor mehr erzielt wurde, erfolgte die Entscheidung im Elfmeterschießen. Dabei hatte der SV Frickenhofen etwas mehr Glück und gewann schlussendlich mit 5:4.

 

War das Relegationsspiel schon 2025 gut besucht und wir hatten einiges zu tun, so war diese Jahr nochmals mehr los. Vielen Dank an alle Helfer*innen, die zum Gelingen des Relegationsspiels beigetragen haben! Und auch an Kameraden, die zugeschaut haben und für Umsatz gesorgt haben. So konnte für unsere Schiedsrichtergruppenkasse ein toller Betrag erwirtschaftet werden, der uns allen wieder zugutekommt. 

 

 

Relegationsspiel 2. Kreisliga B1 - Nichtabsteiger KL A 1:

 

Datum: Dienstag, 09.06.2026 um 18.00 Uhr in Herlikofen

Relegationsbegegnung: SV Frickenhofen – TSV Heubach

Zuschauer: 1.000

 

Schiedsrichter: Pirmin Fronmüller, Naser Hyseni, Michael Schwarz  (SRG Heidenheim)

Jubelbild des SV Frickenhofen, nachdem der Torwart den entscheidenden Elfmeter verwandelte

02. Mai 2026

Thomas Maihöfer scheidet nach 20 Jahren und 520 Einsätzen als Beobachter freiwillig aus

Seit 2006, und somit nach 20 Jahren und über 520 Einsätzen, scheidet unser Thomas Maihöfer als Beobachter freiwillig aus der Amateurliga aus. Im Rahmen des jährlichen Beobachterlehrgangs in Wangen im Allgäu am 2. Mai 2026 wurde er vom stellvertretenden Verbandsobmann Stephan Gerster verabschiedet, der sich im Rahmen der Verabschiedung für das jahrzehntelange Engagement von Thomas als Beobachter bedankte. 

 

Thomas Maihöfer vom TV Herlikofen ist seit 1990 Schiedsrichter. Drei Jahre leitete er Spiele bis zur Verbandsliga, fünf Jahre bis zur Landesliga. Nach seinem Ausscheiden als Schiedsrichter aus der Amateurliga stieg er als Schiedsrichter-Beobachter im Jahr 2006 direkt in der Landesliga ein, seit 2008 beobachtet er auch Schiedsrichter in der Verbandsliga.

Auf eigenen Wunsch scheidet er nur zum Saisonende nach 20 Jahren Beobachtertätigkeit, davon 18 Jahre bis zur Verbandsliga, aus. Dies hatte er dem stellvertretenden Verbands-Schiedsricherobmann Stephan Gerster, der für die Beobachter in der Landes- und Verbandsliga verantwortlich ist, bereits vor einem Jahr mitgeteilt.

 

Trotz Familie, Ortsvorstehertätigkeit in Herlikofen seit 2016 und vieler anderer Hobbys und Verpflichtungen war er oftmals als Beobachter im Einsatz und bringt es aktuell auf beeindruckende 520 Beobachtungen, war durchschnittlich 26 Beobachtungen in den letzten 20 Jahren ausmacht. Zudem hat er seit 1990 rund 1000 Spiele geleitet, so dass er es insgesamt derzeit auf stolze 1.520 Spieleinsätze im Schiedsrichterwesen bringt.

Thomas Maihöfer (l.) wurde von Stephan Gerster (r.) als Beobachter am 02. Mai 2026 in Wangen im Allgäu verabschiedet

Bei seinen Einsätzen als Beobachter hatte er namhafte Kamerad*innen, wie zum Beispiel in der Verbandsliga Asmir Osmanagic (2011), jetzt Spezial-Assistent in der 1. Bundesliga oder Caro Wacker (2014), heutige FIFA- und 1. Frauen-Bundesliga-Schiedsrichterin. Auch der heutigen Verbands-Schiedsrichterobmann Volker Stellmach wurde 2022 in der Verbandsliga schon von Thomas beobachtet. Ebenso die heutigen VSRA-Mitglieder Philipp Herbst (2018) und Jonathan Woldai (2021) sowie Alex Rösch (2014) zudem auch einige heutige Obleute und Lehrwarte. Stephan Gerster bedanke sich für das große Engagement bei Thomas, der in den letzten Jahren immer mindestens 35 Beobachtungen pro Saison übernahm und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Mit ihm verliert der Verband einen der langjährigsten Beobachter, der bei der Übernahme der Beobachtungen in der neuen Saison eine große Lücke hinterlassen wird. 

 

Wir können und als Gruppe hier nur den Dankesworten von Stephan Gerster anschließend, uns für seinen Einsatz bedanken, da er auch immer im Namen unserer Schiedsrichtergruppe unterwegs war und Thomas für die Zukunft alles Gute wünschen, vor allem viel Gesundheit. 

Mal schauen, ob er als Schiedsrichter noch weiter pfeifen kann oder nicht. Zumindest wäre es für unsere Gruppe und unseren Nachwuchs sehr hilfreich, wenn er uns für interne Beobachtungen weiter zur Verfügung stehen würde.

30. April 2026

Die SRG Heidenheim führte den Bezirks-Neulingskurs im 1. Halbjahr 2026 erfolgreich durch - 18 Neulinge

Auch dieses Jahr haben wir drei Obleute beschlossen die Neulingskurse weiterhin halbjährlich zusammen mit abwechselnder Federführung abzuhalten. Den Neulingskurs im 1. Halbjahr 2026 führte nur die Schiedsrichtergruppe Heidenheim unter der Leitung von Lehrwart Michael Kolb von der Schiedsrichtergruppe Riss (Biberach) in der Zeit vom 20. April bis 30. April 2026 im Clubheim der TSG Schnaitheim statt. 

 

Waren zum Beginn des Kurses noch 27 Teilnehmer dabei, so reduzierte sich die Anzahl während des Kurses leider und zudem schafften einige von den erforderlichen mindestens 45 von 60 Punkten in der Prüfung diese nicht.

 

Insgesamt konnten 18 Neulinge, davon 15 für unseren Bezirk, ausgebildet werden. Für unsere Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd ergaben sich drei Neulinge. Dies sind:

 

Okumus, Erdem (TSV Mutlangen)

Okumus, Metehan (TSV Mutlangen)

Patzer, Robin (SV Lautern)

 

Die anderen Neulinge teilen sich wie folgt auf:

Gruppe Aalen: 1 Neuling

Gruppe Heidenheim: 11 Neulinge

Andere Schiedsrichtergruppen: 3 Neulinge

27. März 2026

Wanderpokal bleibt in Durlangen - Faek Mohamed gewinnt Luftgewehrschießen

Am Freitag, den 27. März 2026 trafen sich die Jung-Schiedsrichter beim Schützenverein (SV) Durlangen zu einer Jung-Schiedsrichter-Veranstaltung. Dabei wurde der Schiedsrichter-Schützenkönig ausgeschossen, gemeinsam gevespert und über das Schiedsrichterwesen geplaudert.

 

Parallel zum alljährlichen Ostereierschießen richtete auch die SRG das traditionelle Luftgewehrschießen aus. An diesem Abend standen sich 12 Jung-Schiedsrichter im offenen Wettkampf um die Ringe und den Wanderpokal, bei guter Stimmung im vollen Schützenhaus Durlangen, gegenüber. Erfolgreicher Sieger mit 70 Ringen wurde der derzeitige Bezirksligaschiedsrichter Faek Mohamed vom FC Durlangen. Somit bleibt der Wanderpokal, nach dem letzten Erfolg von Marco Ivancevic, erneut in Durlangen. Dicht gefolgt von Johannes Röhrig (68 Ringe) und Robin Milson (60 Ringe) flüsterte der Pokal, dass er im nächsten Jahr gerne Durlangen verlassen möchte und dass ich erneut viele Jung-Schiedsrichter/innen um ihn streiten sollen. Nach der Siegerehrung wurde gemeinsam gevespert, wobei alle nach den durchweg guten Schießergebnissen ein Omelett verdient hatten. Die Bewirtung wurde, wie gewohnt, vom Schützenverein Durlangen übernommen und sorgte dabei für volle Bäuche und noch bessere Stimmung. Den weiteren Abend ließ man mit guten Gesprächen über das Schiedsrichterwesen und die neusten Vermutungen zum Ausgang der Saison ausklingen. Ein guter Abend für die Schiedsrichter-Erhaltung.

Pokalübergabe: Sieger Faek Mohamed (l.) erhält den Wanderpokal von Johannes Röhrig (r.)

Gruppenbild in der Schießhalle des SV Durlangen

18. März 2026

Unser SRG-Teamshop ist online!

Im offiziellen Teamshop der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd findest du alles, was du für ein perfektes Auftreten auf und neben dem Platz brauchst:

 

 

NEU: Adidas Referee 2026 Kollektion

(Pflichtfarben für SR im Gespann: schwarz, blau und orange)

 

SRG Warmlauftrikots & Poloshirts

 

SRG Trainingsanzüge, Jacken & Pullover

 

Shorts, Taschen & Zubehör

05. Februar 2026

4. Adalbert-Glanert-Gedächtnisturnier

Gmünder Tagespost vom 05. Februar 2026.

24. Januar 2026

Ostertag und Traa bereits seit 50 Jahren dabei

Bericht der Remszeitung vom 24.01.2026

 

Fußball: Beim traditionellen Neujahrsempfang der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd sind verdiente Schiedsrichter geehrt worden.

Felix Prigan (Schiedsrichtergruppe Esslingen) war in Herlikofen zu Gast und berichtete von seinen Einsätzen in der 2. Bundesliga. 

 

SCHWÄBISCH GMÜND. Das neue Jahr hat für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd wieder mit dem Neujahrsempfang im katholischen Kirchengemeindezentrum in Herlikofen begonnen. Bei der kurzweiligen und gelungenen Feier zeigten die Unparteiischen der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd erneut eindrucksvoll, wie sie außerhalb des Spielfeldes Kameradschaftspflege betreiben. 

Der Einladung zum Neujahrsempfang waren nicht nur zahlreiche Gmünder Kameradinnen und Kameraden samt Partner und Partnerinnen gefolgt, sondern auch Gäste aus den benachbarten Schiedsrichtergruppen - die Kameradschaft unter den Schiedsrichtern wird auch über die Gruppengrenzen hinaus gelebt.

Der Gmünder Obmann Frank Dürr konnte rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Er blickte auf das Jahr 2025 zurück, schaute nach vorne und bedankte sich: „Wenn man zurückblickt, merkt man erst, was wir im vergangenen Jahr alles durchgeführt, abgehalten und geleistet haben.“ Neben Gruppenschulungen, einer Bezirksschulung mit Bundesliga-Schiedsrichter-Boss Knut Kircher, einer Jung-Schiedsrichter- und Hallenschulung, einem Neulingskurs und einer Leistungsprüfung stand auch ein Familienausflug an. Zudem wurden ein Bezirks-Nachwuchstrainingslager abgehalten, zwei Jungschiedsrichter-Ausflüge veranstaltet und ein Relegationsspiel bewirtschaftet.

Die Gmünder Schiedsrichtergruppe spielte bei drei Hallenturnieren mit und richtete das 3. Adalbert-Glanert-Gedächtnisturnier für Schiedsrichtermannschaften aus. Die vierte Auflage dieses Hallenturniers findet am Samstag, 31. Januar, von 15 bis 21 Uhr in der Alfdorfer Sporthalle statt. Die größte Umstellung im neuen Jahr betrifft die Gmünder Gruppenschulungen. War man es seit 1981 gewohnt, sich dazu immer montags im Gasthaus Krone in Zimmern zu treffen, wird dies fortan immer mittwochs der Fall sein, da dort nun auch montags Ruhetag ist.

Momentan verfügt die Gmünder Gruppe über 155 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die sich in 122 (+6 im Vergleich zum Vorjahr) aktive (davon vier Frauen, +3) und 33 passive (mindestens 25 Jahre lang Schiedsrichter) aufteilen. Insgesamt leiteten die Gmünder Referees im Vorjahr 2.173 Spiele, was durchschnittlich rund 18 Spielleitungen pro Schiedsrichter ausmacht.

 

Für diesen Einsatz bedankte sich Dürr bei allen Kameraden. „Ohne euer Engagement und euren großen Einsatz wäre die derzeitige Spielklassenbesetzung so nicht möglich.“ 

Ebenfalls galt sein Dank allen Partnerinnen sowie Ausschussmitgliedern, die in vielen ehrenamtlichen Stunden die Aufgaben zum Wohle der Gruppe bewältigten. Im Ausschuss wurde nach dem plötzlichen Tod von Matthias Potz Ende 2024 im Jahr 2025 einiges umverteilt und neu organisiert. Zudem unterstützt seit dem Sommer 2025 Christoph Röhrig den Ausschuss.

Im Namen des Württembergischen Fußballverbands und des Bezirks Ostwürttemberg bedankte sich der Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller bei den Schiedsrichern für die gute Arbeit im vergangenen Jahr. Er ging auch auf den Fußball-Weltverband FIFA ein, der seiner Meinung nach nicht immer die Werte des Amateurfußballs vertritt. Schuller lobte den Weihnachtsbrief des WFV-Präsidenten Matthias Schöck, der zu diesem Thema auch kritische Worte fand. 

Schiedsrichter und Pfarrer Johannes Waldenmaier hielt einen sportlich-geistlichen Impuls zum Thema „Schiedsrichter - Sportler und Ehrenmenschen“. Er zeigte einmal mehr, wie er Jahr für Jahr neue Themen aufbereiten und vortragen kann. Er ging darauf ein, was einen Schiedsrichter ausmacht und sprach in diesem Zusammenhang über Ziele, Leitgedanken und Werte. Aus eigener Erfahrung bilanzierte er, dass einen die Schiedsrichterei, wenn man sich darauf einlässt, ein Leben lang prägt und meinte: „Ihr könnt stolz sein, Schiedsrichter zu sein.“

Schiedsrichter zu sein ist nicht immer ein leichtes Amt. Im Laufe der Jahre hat sich so mancher einiges an Kritik anhören müssen. Umso erfreulicher: es gibt Kameraden, die dieses Hobby trotzdem über einen sehr langen Zeitraum ausüben. Ende 2024 wurde die Verbands-Schiedsrichterordnung geändert, der WFV ehrt ab zehn Jahren Schiedsrichtertätigkeit jeweils in Zehnerschritten bis 50 Jahre. Diese Ehrungen nahm Obmann Frank Dürr vor. Zudem verlieh Hannes Barth vom Sportkreis Ostalb die Sportkreisverdienstmedaille an Tarik Ceker.

Anschließend folgte ein Gespräch mit dem erst 26-jährigen Zweitligaschiedsrichter Felix Prigan von der Gruppe Esslingen. Er ist eines der größten Nachwuchstalente in Deutschland und war einen Tag vor dem Neujahrsempfang in Herlikofen als Schiedsrichter bei der Begegnung in der 2. Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Greuther Fürth vor mehr als 30.000 Zuschauern im Einsatz. Prigan leitet erst seit 2013 Fußballspiele, schaffte aber bereits nach elf Jahren 2024 den Aufstieg in die 2. Liga als Schiedsrichter, dort befindet er sich derzeit in seiner zweiten Saison. Auf die Frage, wie man so schnell den Auf- stieg in die 2. Bundesliga (sechs Aufstiege in neun Jahren) schaffen kann, meinte er: „Mehr machen als die anderen.“

 

Prigan führte aus, dass er vom Deutschen Fußball-Bund wöchentlich genaue Trainingspläne erhält und diese über eine Uhr digital kontrolliert und ausgelesen werden. Die Schiedsrichter erhalten vor einem Zweitligaspiel Videoszenen, um sich unter anderem bei Standardsituationen auf mögliche Schwer- und Gefahrenpunkte vorzubereiten. Er komme auf etwa 20 Stunden, die er unter der Woche für sein „Hobby“ investiert, ohne einen Spieleinsatz mitgerechnet. Darunter leide dann doch aktuell sein Studium etwas. Zudem erklärte er, dass bei einem Einsatz in der 2. Bundesliga die Anreise immer am Vortrag erfolgen muss. Findet der Einsatz weiter weg von zu Hause statt, kann noch einmal eine Übernachtung dazukommen. „Nach einem Spiel, das nicht so gut gelaufen ist, sollte man in den Folgetagen sich lieber nicht so oft in den sozialen Medien aufhalten“, antwortete Felix Prigan auf die Frage, ob er Druck von Fans und Medien spürt. Im Dezember 2025 leitete er die Begegnung Fortuna Düsseldorf gegen den FC Schalke 04 vor 50.000 Zuschauern, die aus seiner Sicht gut lief. Er gebe weiterhin sein Bestes, um sich seinen Traum von der 1. Bundesliga zu erfüllen. „Wenn man da, wie vor kurzem beim Spiel FC Bayern München gegen VfL Wolfsburg, als vierter Offizieller am Spielfeldrand dabei war, will man auch selbst als Schiedsrichter dahin kommen“, resümierte er. Die Gmünder Gruppe drückt ihm für seinen weiteren sportlichen Weg die Daumen und begrüßt ihn dann gerne noch einmal als Bundesliga-Schiedsrichter. „Frank Schmidt war als Drittliga-Trainer auch schon einmal bei uns und dann zwölf Jahre später als Bundesliga-Trainer“ so Obmann Dürr.

 

 

Die Ehrungen im Überblick:

 

10 Jahre Schiedsrichter (Ehrennadel des Württembergischen Fußballverbandes in Bronze): Niklas Ripberger (TV Straßdorf), Markus Wacker (1. FC Normannia Gmünd)

 

40 Jahre Schiedsrichter: Dietmar Abele (TSGV Waldstetten)

 

50 Jahre Schiedsrichter: Hermann Ostertag (SV Lautern), Erich Traa (1. FC Eschach)

 

Sportkreisverdienstmedaille des Sportkreises Ostalb: Tarik Ceker (SV Göggingen, 30 Jahre Schiedsrichter).

Beim Fußballtalk unterhielt sich Frank Dürr mit Zweitliga-Schiedsrichter Felix Prigan (r.)

Die geehrten Schiedsrichter beim Neujahrsempfang (v. l.): Jens-Peter Schuller (Vorsitzender des Bezirks Ostwürttemberg), Erich Traa, Tarik Ceker, Markus Wacker, Hermann Ostertag, Niklas Ripberger, Dietmar Abele und Obmann Frank Dürr. 

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