Archiv 2018

28. Januar 2018

Hans Bieligmayer feiert seinen 70. Geburtstag

09. Februar 2018

Mit Frank Dürr als Obmann ins kommende Jubiläumsjahr

Bei der am Montagabend im Gasthaus Krone in Zimmern stattgefundenen Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd, die 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum feiern wird, ist Obmann Frank Dürr einstimmig in seinem Amt bestätigt worden. Veränderungen gibt es im Ausschuss: Attila Ses und Mike Böttigheimer scheiden aus. Pfarrer und Schiedsrichter Johannes Waldenmaier erinnerte an die seit der letzten Hauptversammlung vor drei Jahren verstorbenen Schiedsrichterkameraden Lothar Kienle (SF Lorch), Alfons Krieg (SG Bettringen), Erich Hägele (SV Göggingen) und Josef Maile (FV Hohenstadt). Abschied nehmen musste man auch von Reinhold Nagel und Johann Dittrich vom Bezirk Kocher/Rems. In seinem Grußwort bedankte sich der Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller bei den Schiedsrichtern für ihr Engagement zum Wohle des Fußballs. „Jeder Stuhl im Saal ist besetzt. Das zeigt, dass es in der Gmünder Gruppe stimmt. ImNamen aller Fußballer und der Vereine beglückwünsche ich Sie zu dem, was sie bei weit über 8000 geleiteten Spielen in den vergangenen drei Jahren geleistet haben“, fand Schuller lobende Worte. Bezirksschiedsrichterobmann Josef Schneider bedankte sich bei Dürr und seinem Team für die gute Zusammenarbeit und meinte: „Die Gmünder Gruppe befindet sich auf dem richtigen Weg.“ Im Anschluss verdiente sich Martin Daul vom FC Bargau für seine 15-jährige Schiedsrichtertätigkeit die Schiedsrichter-Ehrennadel in Bronze, ehe Frank Dürr auf seine dritte Amtsperiode zurückblickte. Anfang 2009 hatte er die Leitung der Gmünder Gruppe von Berthold Reck übernommen. Im Zusammenhang mit dem nur gering ausgefallenen Rückgang beim Schiedsrichterbestand von 160 (1. Januar 2015) auf 154 (1. Januar 2018) ging Frank Dürr auf die Altersstruktur ein: „Die Bereiche zwischen 20 und 50 Jahren sind bei uns relativ konstant geblieben, zwischen 31 und 40 Jahren hat es sogar einen Anstieg gegeben. Das ist erfreulich, sind doch in diesem Bereich die WFV-Zahlen eher rückläufig.“ Beibehalten soll vor allem die Zahl der aktiven Schiedsrichter, die sich im Vergleich zu 2015 von 95 auf 103 verbessert hat. Pro Saison haben die Gmünder Schiedsrichter zuletzt stets über 2900 Spiele geleitet, was im Durchschnitt etwa 23 Partien pro Schiedsrichter und insgesamt 8714 Spielleitungen ergibt. Luft nach oben gibt es derweil bei den weiblichen Mitgliedern, verfügt doch die Gmünder Gruppe momentan über keine einzige Schiedsrichterin in ihren Reihen. Reiner Bergmann vom Verbandsschiedsrichterausschuss hob zunächst neben den zahlreichen Aktivitäten auch die Altersstruktur der Gmünder Gruppe positiv hervor. „Auch wir müssen Federn lassen“, kommentierte Bergmann den Rückgang an Schiedsrichtern innerhalb des gesamten Württembergischen Fuß- ballverbandes seit acht Jahren von 6854 auf aktuell 6300. „Wir brauchen eigentlich mehr Schiedsrichter als uns zur Verfügung stehen“, so Bergmann. Vor allem in den ersten drei Jahren nach den Neulingskursen verliere man wieder am meisten Schiedsrichter. Deshalb sei die Erhaltung der Kameraden in den einzelnen Gruppen wichtiger denn je. „Du und Dein Ausschuss habt die Tä- tigkeiten mit Bravour geleistet“, meinte der ehemalige Obmann Hans Schulig vor der einstimmig erfolgten Entlastung. Ebenfalls ohne Gegenstimmen wurde Frank Dürr dann für seine vierte Amtszeit als Gmünder Obmann wiedergewählt. Sein bisheriger Stellvertreter Attila Ses und Mike Böttigheimer gehören künftig nicht mehr dem Ausschuss an. Neuer Stellvertreter ist Manuel Krieger, die Einteilung der Jugendspiele übernimmt künftig Johannes Röhrig. Die neuen Beisitzer im Ausschuss heißen Matthias Potz, der sich um kurzfristige Spielrückgaben kümmern wird, Sven Urban (Schiedsrichter-Gewinnung) und Felix Strukelj (Schiedsrichter-Erhaltung).

Bericht aus der Rems-Zeitung vom 07.02.2018

09. März 2018

16 Neulinge für die SRG Schwäbisch Gmünd

Beim Fußball ist der Schiedsrichter ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Um auch in Zukunft mit einer ausreichenden Anzahl an Schiedsrichtern aufgestellt zu sein, veranstaltete die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd erneut in der Winterpause einen Neulingskurs. Zur Prüfung wurden 27 Teilnehmer zugelassen, die auch alle  bestanden haben. 16 davon werden zukünftig der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd angehören, die anderen Elf pfeifen für benachbarte Schiedsrichtergruppen.

 

An insgesamt neun Lehrabenden verfolgten die begeisterten Neulinge im Barmer-Forum beim 1. FC Normannia Gmünd den Ausführungen von Lehrwart Michael Karle von der Schiedsrichtergruppe Waiblingen. Es wurden alle 17 Regeln gelernt, über Videoszenen diskutiert und durch Rollenspiele spieltypische Situationen mit Schiedsrichter, Spielern und Offiziellen durchgeführt. Dabei wurde auch auf Körpersprache, den Onlinespielbericht und den Umgangston auf und neben dem Platz eingegangen. Während der Präsentation war Lehrwart Michael Karle, ehemaliger Drittligaschiedsrichter und Assistent in der 2. Bundesliga, mit Leidenschaft dabei, sodass es nie langweilig wurde. Alle 27 Teilnehmer die zur Prüfung zugelassen wurden legten diese erfolgreich ab. Dabei mussten 20 teils knifflige Fragen beantwortet und mindestens 50 von möglichen 60 Punkten erreicht werden. Lehrwart Michael Karle fügte hinzu: „Das tolle Prüfungsergebnis spiegelt die gute Atmosphäre im Kurs wider.“

Obmann Frank Dürr war mit dem Kurs zwar insgesamt zufrieden, bedauerte aber, dass es nicht mehr Schiedsrichter-Neulinge für die Gruppe Gmünd gibt. „Im letztjährigen Neulingskurs hatten wir Probleme die Mindestanzahl an Anmeldungen überhaupt zu bekommen. Dies war dieses Jahr nicht der Fall, da sich einige Teilnehmer aus Altkreisen anderer Schiedsrichtergruppen angemeldet hatten. Letztes Jahr pfiffen von 14 Neulingskursteilnehmer 13 für unsere Gmünder Gruppe, jetzt sind es mit 16 von 27 leider auch nur drei mehr.  Aktuell können daher die bisherigen Spielklassen weiter besetzt werden, eine Garantie für die kommenden Spieljahre ist dies jedoch nicht. Die Vereine müssten zukünftig weiter nach geeigneten Kandidaten für die Schiedsrichter-Neulingskurse machen. Vielleicht gibt es ja interessierte, die am Neulingskurs der Gruppe Aalen in Hüttlingen ab 19. April teilnehmen, was sehr erfreulich wäre, resümiert Dürr.

„Den Neulingen wünscht der Gmünder Obmann, dass sie die gezeigten theoretischen Leistungen auch auf dem Spielfeld umsetzen und dass sie Spaß am Pfeifen finden. Die neuen Schiedsrichter werden in ihren ersten drei Spielen durch erfahrene Unparteiische unterstützt, um sich besser an die neue Situation zu gewöhnen.

 

Folgende Teilnehmer haben am Neulingskurs teilgenommen und werden zukünftig für die Gruppe Schwäbisch Gmünd zum Einsatz kommen:

Dursun Ali Ayaz, Tim Meyer (beide FC Eschach), Ivo Braun, Udo Sujer (beide TSGV Waldstetten), Simon Brenner (SV Göggingen), Magnus Burkhardt (TV Weiler i.d.B.), Elias Diez (FV Hohenstadt), Emre Dokuyucu (1. FC Normannia Gmünd), Moritz Glasbrenner (FC Rottenburg), Taner Has, Leon Weiser (TSF Gschwend), Nico Lichtner (TSV Mutlangen), Christoph Röhrig, Bjarne Rösner (beide SF Lorch), Mathis Wagner (TV Straßdorf), Ben Weller (TSV Großdeinbach).

31. März 2018

Frank Dürr ist wieder Bezirksschiedsrichterobmann

Amtsinhaber Josef Schneider erklärte, dass er für das Amt nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Michael Storm teilte ebenfalls mit, dass er den Posten nicht übernehmen möchte. Frank Dürr erklärte sich für das Amt bereit, welches er bereits von Mai 2011 bis Februar 2015 inne hatte, wieder zur Verfügung zu stehen.

Frank Dürr: „Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche. Meine Ziele sind in den kommenden drei Jahren möglichst viele Aktionen in den verschiedensten Bereichen mit den Gruppen Aalen und Heidenheim gemeinsam abzuhalten und hoffe, dies zu aller Zufriedenheit zu meistern.“

31. März 2018

Adalbert Glanert für 50 Jahre Schiedsrichter geehrt

Leider war es unserem Ehrenschiedsrichter Adalbert Glanert (FC Schechingen) aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich am Neujahrsempfang und unserer Hauptversammlung teilzunehmen. Er lässt euch aber alle grüßen. Daher haben wir seine Ehrung Ende Januar 2018 für 50 Jahre Schiedsrichter bei ihm zu Hause durchgeführt.

Adalbert absolvierte im Alter von 31 Jahren die Schiedsrichterprüfung im Jahr 1967. Es folgte eine überaus erfolgreiche Schiedsrichter-Karriere die ihn von 1970 bis 1980 zuerst in die 2. dann in die die 1. Amateurliga führte, ehe er auf eigenen Wunsch hin als Amateurliga-Schiedsrichter ausschied, um jüngeren Kameraden Platz zu machen. Nach seinem Ausscheiden als Schiedsrichter aus dem Amateurbereich agierte er unter Schiedsrichter Manfred Bauer bis zur Oberliga als Assistent, ehe er noch Berthold Reck bis zur Verbandsliga unterstützte. Im Ausschuss arbeitete er offiziell ab 1984 mit, ab 1990 als stellvertretender Obmann unter Hans Schulig. 1993 bis 1996 war er dann selbst Chef unserer Gruppe.

Da es auch niemand in unserer Gruppe gibt, der die vergangenen Jahrzehnte so geprägt hat wie er, wurde Adalbert aufgrund seiner großen Verdienste im Jahr 2007 zum ersten Ehrenschiedsrichter unserer Gruppe ernannt. Vielen Dank für deinen Einsatz für unsere Gruppe. Wir wünschen Dir gesundheitlich das Beste und gratulieren zu 50 Jahren Schiedsrichter.

24. April 2018

Jungschiedsrichter tauschen die Rolle

Unsere Jung-Schiedsrichter trafen sich am vergangenen Donnerstag zum gemeinsamen „Kicken“ im Waldstetter Soccer-Court. Statt an der Pfeife mussten die Nachwuchsreferees nun ihr Können am Ball zeigen.

Bei den zahlreichen Teilnehmern stand der Spaß und das Miteinander im Vordergrund. Ebenfalls tauschte man sich über seine Spielleitungen und Erfahrungen auf dem Spielfeld aus. Gleichzeitig war es auch eine gute Möglichkeit, sich für die im Sommer anstehenden Schiedsrichter-Turniere vorzubereiten.  Im Anschluss lies man den Abend noch gemeinsam beim Anschauen der Europa-League-Spiele ausklingen.

7. Juni 2018

Herausragende Nachwuchsförderung der SRG Gmünd trägt weiter Früchte

Der 19-jährige Dominik Barth vom FC Mögglingen konnte in seiner zweiten Saison in der Bezirksliga mit sehr guten Leistungen überzeugen und steigt in die Landesliga auf.

Manuel Krieger (TSB Gmünd) und Markus Sutera (TV Lindach) haben sich gemeinsam mit ihren Assistenten auch in ihrer zweiten Saison in der Landesliga gehalten.

Johannes Röhrig (SF Lorch) zeigte in seinem ersten Jahr mit Gespann konstante Leistungen und bleibt ebenfalls in der Landesliga.

Zudem wurden Manuel Krieger, Johannes Röhrig und Markus Sutera von insgesamt 12 Assistenten aus unserem Verbandsgebiet in der kommenden Saison zur A- und B-Junioren Bundesliga nominiert. Für Manuel Krieger und Markus Sutera ist es bereits die zweite Nominierung für die Junioren-Bundesliga.

 

Wir gratulieren herzlich zu den tollen Erfolgen und danken allen Beteiligten. Allen voran den zuverlässigen Schiedsrichterassistenten.

11. Juli 2018

Ostwürttemberg statt Kocher-Rems

Beim Bezirkstag Kocher-Rems am 9. März lag den Vereinen unter dem Tagesordnungspunkt 8 der Antrag vor, den Fußballbezirk von „Bezirk Kocher-Rems“ in „Bezirk Ostwürttemberg“ umzubenennen.

Mit einer Grafik wurde verdeutlicht, dass die beiden Flüsse nur einen kleinen Teil des Bezirksgebietes berühren. Die Rems mit 78 Kilometer Länge verläuft nur 30 Kilometer innerhalb des Bezirks, der 168 Kilometer lange Kocher sogar nur 16 Kilometer – so die Aufrechnung bei der Bezirksversammlung. Dazu komme: Kocher und Rems berühren den Landkreis Heidenheim gar nicht. Als weiteres Argument wurde vorgebracht: Ostwürttemberg sei ein Begriff aus dem Landesplanungsgesetz Baden-Württemberg. Beispiele wären die IHK Ostwürttemberg oder der Turngau Ostwürttemberg.

Schon bei der Bezirksversammlung war klar: Der Weg zur Umbenennung sollte nicht über einen Antrag beim Verbandstag führen. Vielmehr sollte der neue Name vom Bezirkstag beschlossen und schließlich vom WFV-Vorstand abgesegnet werden. Basis sei der Paragraf 25 der WFV-Satzung. Dort heißt es: „Der Verbandsvorstand überwacht die Tätigkeit der (…) Bezirke. Er kann die Beschlüsse der Ausschüsse und Bezirke nach Anhörung außer Kraft setzen und in der Sache neu entscheiden.“

 

Erneute Umbenennung

Der Vorstand kann aber auch einen Beschluss anerkennen. Dies tat die WFV-Spitze bei ihrer Sitzung am Mittwoch. Die Anerkennung des Beschlusses des Bezirkstags Kocher-Rems vom 9. März 2018, ab der Saison 2018/19 den Bezirksnamen Ostwürttemberg zu führen, erfolgte aber unter einer Maßgabe: Auf Grundlage der Arbeitsergebnisse der einzusetzenden „Kommission Verbandsstruktur“ kann der geografische Zuschnitt des Bezirks zum Verbandstag 2021 eine Änderung erfahren, „sodass dann möglicherweise eine erneute Umbenennung erforderlich wird“. Der WFV-Vorstand betonte dabei auch seine satzungsgemäße Zuständigkeit, Beschlüsse der Bezirke auf ihre grundsätzliche Bedeutung und Wirkung hin zu überprüfen, also insbesondere auch solche, die den Bezirksnamen betreffen.

Der Kocher-Rems-Bezirksvorsitzende Jens-Peter Schuller, der an der Vorstandssitzung teilgenommen und die Gründe für den Beschluss erläutert hatte, äußerte sich zufrieden über das Ergebnis: „Ich freue mich für unsere Vereine, dass es gelungen ist, den Verbandsvorstand mit unseren Sachargumenten zu überzeugen. Kocher und Rems fließen zwar durch unser Bezirksgebiet, der Name Ostwürttemberg dokumentiert nach außen aber deutlich besser, dass auch die Vereine im Kreis Heidenheim Teil unseres Bezirks sind.“  Das Gebiet des Bezirks Ostwürttemberg – bisher Bezirk Kocher-Rems – umfasst den Landkreis Heidenheim sowie den Ostalbkreis. Die beiden Landkreise bilden zusammen die Raumordnungsregion Ostwürttemberg. Der neue Begriff wird mit der Saison 2018/19 nun offiziell eingeführt, die bisherige Staffel B1 Kocher-Rems heißt dann B1 Ostwürttemberg.

31. Juli 2018

Familienausflug ins Kloster Lorch mit anschließender Greifvogelschau

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne so nah ist, dachten sich die Verantwortlichen der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd. So führte der diesjährige Familienausflug der Gmünder Fußballschiedsrichter an einem schönen, sonnigen Sonntag in das Stauferkloster Lorch mit anschließendem Besuch der Stauferfalknerei.

Schiedsrichterobmann Frank Dürr konnte dabei am Treffpunkt vor den Toren des Kloster Lorchs eine gute Mischung aus jungen und alten Kammeraden samt Familien und Kindern begrüßen.

Zuerst wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Es folgte eine einstündige, ausführliche und sehr abwechslungsreiche Führung durch das gesamte Klosterareal. Dabei wurde explizit auf die lange Geschichte des Benediktinerkloster Lorch, welches um 1102 von dem Staufer Herzog Friedrich I. und seiner Familie gestiftet wurde, eingegangen. Beeindruckend war die romanische Klosterkirche, die im Fachjargon eine Pfeilerbasilika mit Querhaus und ausgeschiedener Vierung ist. Der Kreuzgang, sowie der Vierungsturm wussten den Männern an der Pfeife zu gefallen. Insbesondere wurde vom Führer die Geschichte der Frau des Stauferkönigs Philipp von Schwaben, Irene von Byzanz, die im Kloster begraben ist, erzählt. Vor dem Eingang zum Kloster steht seit 2008 eine Staufer Stele. Sie wurde zum 800. Todestag von Irene von Byzanz eingeweiht. Highlight der Führung war das im Kapitelsaal des Klosters befindliche 2002 fertiggestellte 130 m² große Staufer-Rundbild von Hans Kloss. Dieses stellt den Aufstieg und Fall des deutschen und europäischen Herrschergeschlechts der Staufer in den Jahren 1102 bis 1268 dar.

Im Anschluss an die Führung hatten die Schiedsrichter kurz Zeit sich selbst auf dem Gelände umzuschauen oder sich gemütlich bei einem Getränk abzukühlen.

Gegen Nachmittag besuchten die Gmünder Unparteiischen die am Eingang zum Kloster befindliche Staufer-Falknerei Kloster Lorch. Dort wurde sich eine überwältigende, sehr gut durchgeführte Greifvogelschau angeschaut. Falken, Adler und andere Greifvögel in spektakulärem Flug vor der großartigen Kulisse des Klosters und den drei Kaiserbergen wurden von den Schiris bestaunt. Eine Stunde Greifvogelschau verging hierbei im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug, sodass man sich im Refektorium des Klosters zum gemeinsamen Abendessen eintraf.

Wieder einmal ging der Familienausflug, in dem die Kameradschaftspflege von hoher Bedeutung stand sehr schnell zu Ende. Zufrieden und mit neuen Erkenntnissen über die Staufer, sowie über die Greifvögel traten die Schiedsrichter die Reise gen Heimat an.

26. August 2018

Ey, Schiri! Du Pfeife!

Ein Bericht der Heidenheimer Zeitung über unsere Amateurliga-Schiedsrichter aus dem Bezirk.

26. August 2018

SRG Gmünd zieht positive Bilanz

Die SRG Schwäbisch Gmünd kann eine positive Bilanz aus der Saison 17/18 ziehen. Dominik Barth und Miriam Dreher komplettieren das Landesliga-Quintett der Gmünder.

  • Dominik Barth steigt in die Landesliga auf
  • Miriam Dreher wechselt zur SRG Schwäbisch Gmünd
  • Manuel Krieger und Markus Sutera halten die Klasse souverän und bleiben beide ein weiteres Jahr Assistent in der Junioren-Bundesliga.
  • Johannes Röhrig hält auch die Klasse und wurde zudem als Assistent in die Junioren-Bundesliga berufen.
  • Im Februar 2019 gibt es einen Neulingskurs

14. Oktober 2018

Seniorengruppe traf sich zur Wanderung mit gemütlicher Einkehr

Am Freitag, den 05.10.2018 trafen sich unsere aktiven Schiedsrichter ab 60 Jahre sowie alle passiven Kameraden samt Partnerinnen bei bestem Herbstwetter am Wanderparkplatz zwischen Mögglingen und Heuchlingen. Insgesamt fanden sich 23 Teilnehmer ein, was sehr erfreulich war. Von dort aus wanderten sie gut eine Stunde entlang des Limeswanderwegs bis zum Gasthaus „Krone“ nach Schönhardt. Nach der Einkehr, es gab Kaffee und Kuchen oder warmes Essen, wanderte man anschließend wieder zum Ausgangsparkplatz zurück und war sich einig, dass dies ein schöner Nachmittag war, der gerne in einer ähnlichen Form wiederholt werden dar.

Vielen Dank an Georg Hegele für die Programmzusammenstellung und Hans Ockert für die Organisation.

13. November 2018

Unglückliches Viertfinal-Aus für Gmünder Schiris

Am „Allerheiligen“ Feiertag war die Schiedsrichtermannschaft unserer Gruppe zu Gast beim Schiedsrichterturnier der Gruppe Münsingen. Aufgrund mehrerer Ausfälle fuhr das junge Team etwas ersatzgeschwächt nach Münsingen. Das Ziel war es, die Gruppenphase zu überstehen und unter die besten vier von sechs Mannschaften zu kommen.

Das erste Spiel bestritt man gegen die Mannschaft aus Riß. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Gruppen. Nach starker Anfangsphase ging das Spiel deutlich mit 0:4 verloren. Ärgerlich war, dass man anfangs richtig gut ins Spiel startete, nur das Tor nicht machte und im weiteren Verlauf einbrach. Die herausragende Torhüterleistung des Gegners sollte an dieser Stelle auch nicht unkommentiert bleiben. Er hielt alles, was es zu halten gab.

Trotz der Niederlage steckte man den Kopf nicht in den Sand. Im zweiten Spiel traf man nun auf die ebenfalls recht unbekannte Schiedsrichtermannschaft aus Tuttlingen. Anders als im Spiel zuvor war man nun jedoch voll da und nutzte die erneut starke Anfangsphase direkt zu einer 2:0-Führung aus, die durch Tore von Markus Sutera und Felix Strukelj hergestellt wurde. Anschließend wurde die Schiedsrichtermannschaft aus Tuttlingen stärker und man konnte durch eine kämpferisch starke Leistung diese Führung bis einige Sekunden vor Schluss halten, ehe die Tuttlinger durch einen indirekten Freistoß zum 2:1 verkürzten. Dabei blieb es.

Spiel Nummer drei stand man dann der sonst gewohnt starken Mannschaft aus Stuttgart gegenüber. Jedoch besiegte man die Stuttgarter dank einer herausragenden Leistung mit 4:1 und war somit gut im Turnier angekommen. Auch, weil man erneut einen guten Start erwischte. Die Tore erzielten Niklas Ripberger, Markus Sutera (2x) und Florian Sachsenmaier, Nun hatte man das Viertelfinale fest im Blick.

Das vierte Spiel in der Gruppe bestritt man gegen die vermeintlich stärkste Mannschaft im gesamten Turnier, die Schiedsrichtermannschaft aus Reutlingen. Das junge Team ging jedoch hochmotiviert und engagiert zu Werke und hatte anfangs erneut gute Chancen in Führung zu gehen, wurde aber effektiv und gnadenlos bestraft, sobald sich nur die geringste Lücke ergab. Und so führten die Reutlinger kurz vor Schluss mit 2:0 und die Partie schien entschieden. Nur Niklas Ripberger hatte etwas dagegen. Sein wuchtiger Schuss hinter der Mittelinie schlug unhaltbar im Winkel ein. So wurde es nochmal spannend, man warf alles nach vorne aber anstatt belohnt zu werden, bekam man nach einem gut vorgetragenen Konter das 1:3 und die Reutlinger siegten verdient.

Zufrieden mit der Leistung und stets hochmotiviert ging man in das letzte Gruppenspiel gegen die Schiedsrichtermannschaft aus Ulm, welche zuvor die starken Reutlinger sogar mit 1:0 besiegt hatten. Es war also eine erneute Topleistung von Nöten um gegen die Ulmer bestehen zu können. Man zeigte die beste Leistung im gesamten Turnier und vor allem Niklas Ripberger wirkte von einem Traumtor im Spiel gegen Tübingen besonders motiviert. Er traf nach wenigen Sekunden zur 1:0 Führung. Aber die Ulmer ließ dieser Rückstand recht unbeeindruckt. Sie drängten auf den Ausgleich, wobei die Gmünder sehr gut dagegen hielten und nur sehr wenig zuließen. Kurz vor Schluss musste man dennoch den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Doch kurz vor Spielende tankte sich Niklas Ripberger durch 3 Verteidiger durch und vollendete zum 2:1-Siegtreffer. Durch diese großartige Leistung hatte man nun das Ticket für das Viertelfinale als Drittplatzierter gelöst und traf dort auf Nürtingen.

Das Aufeinandertreffen mit Nürtingen war von beiden Seiten sehr defensiv geprägt und so war es nicht verwunderlich, dass ein Spiel ohne Höhepunkte nach einem 0:0 im Elfmeterschießen entschieden werden musste. Die Nürtinger begannen zu schießen und trafen, Daniel Schrimpf verwandelte ebenfalls. Auch den zweiten Versuch versenkten die Nürtinger im Tor. Der Zweite Schütze der SRG Schwäbisch Gmünd war der sonst so sichere Niklas Ripberger. Allerdings scheiterte er bei diesem Versuch am Torwart der Nürtinger. Nun hing alles an Torhüter Emre Dokuyucu, welcher beim dritten Versuch der SRG Nürtingen die Finger am Ball hatte, den Ball aber nicht entscheidend abwehren konnte.

Und so schied man nach einem ordentlichen Turnier, das von Anlaufschwierigkeiten geprägt war, gegen die SRG Nürtingen aus. Es war eine Leistung, mit der man sehr zufrieden sein kann, zumal man mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatte und die Gmünder Kicker das jüngste Team stellten.

Hintere Reihe v. l.: Niklas Ripberger, Dominik Barth, Markus Sutera, Emre Dokuyucu
Vordere Reihe v.l.: Florian Sachsenmaier, Daniel Schrimpf, Felix Strukelj, Leon Weiser

19. November 2018

Schiedsrichtergruppe trauert um Franz Frank

Am Dienstag, den 13.11.2018 verstarb unerwartet unser Schiedsrichterkamerad Franz Frank kurz vor seinem 68. Geburtstag. Sein Heimatverein war der FC Germania Bargau. Er legte die Schiedsrichterprüfung im Jahr 1968 ab und war somit stolze 50 Jahre Schiedsrichter. Insgesamt pfiff er selbst Spiele bis zum Jahr 1992 und beobachtete noch Schiedsrichter bis 1997, ehe er auf eigenen Wunsch ins passive Lager wechselte. In den 30 Jahren aktiver Schiedsrichtertätigkeit brachte er es auf insgesamt knapp 1.000 Spieleinsätzen, was in dieser langen Zeit durchschnittlich stolze 33 Spiele pro Jahr ausmacht. Er leitete selbst Spiele bis zur Herren-Landesliga und wurde auch als Beobachter bis zu dieser Spielklasse eingeteilt. Zudem engagierte er sich auch beim Liederkranz Bargau, wo er 21 Jahre deren Vorstand bis 2016 war. Zuletzt war er bei unserer Schulung am 10.09.2018 anwesend und wurde beim Neujahrsempfang 2014 für 45-jährige Schiedsrichterzugehörigkeit geehrt. Nun sollte er in wenigen Wochen für 50 Jahre Schiedsrichterzugehörigkeit geehrt werden.

Sein Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern. Wir werden in stets in guter Erinnerung behalten.

Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd ©

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