Schiedsrichterkamerad Lothar Kienle verstorben

Am Freitag, den 18.09.2015 verstarb leider unser langjähriger Schiedsrichterkamerad Lothar Kienle im Alter von 71 Jahren.

 

Er absolvierte zunächst 1966 in der Gaststätte „Goldener Anker“, eine Straße neben dem Normannia Clubheim, in Schwäbisch Gmünd den Neulingskurs, legte dann aber eine Pause ein, startete wieder im Jahr 1974 und gehört nun 41 Jahre unserer Schiedsrichtergruppe an. Sein Heimatverein waren die Spfr. Lorch. Bis zum Jahr 2002, also 28 Jahre lang, leitete er selbst Spiele und brachte es in dieser Zeit auf insgesamt 827 Spieleinsätze, was rund 30 Spiele pro Jahr macht. In dieser Zeit war auf Lothar immer Verlass.
Die letzten 13 Jahre war er dann im passiven Lager und konnte zuletzt aufgrund gesundheitlicher Probleme leider nicht mehr allzu oft an den Schulungen und sonstigen Veranstaltungen unserer Gruppe teilnehmen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden Lothar ein ehrendes Andenken bewahren.
Traueranzeige der Familie in der Gmünder Tagespost:

image001

Gedenkminute für Gerhard Mayer-Vorfelder

Die Fußballverbände in Baden-Württemberg und deren Vereine gedenken am kommenden Wochenende dem am Montag verstorbenen früheren DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder. Vor allen Spielen soll eine Schweigeminute eingelegt werden.

https://mopo24.de/files/presse/images/redaktion/archiv/jahr-2015/monat-08/tag-18/25/mayer.jpg

In den Stadien soll – soweit möglich – vor Anpfiff der Spiele folgender Text verlesen werden:

 

 

„Liebe Fußballfans,

 

der deutsche Fußball trauert um Gerhard Mayer-Vorfelder.

Der Ehrenpräsident des Deutschen Fußball-Bundes verstarb am vergangenen Montag im Alter von 82 Jahren. Der langjährige Präsident des VfB Stuttgart stand von 2001 bis 2006 an der Spitze des DFB. Zu den wichtigsten Entscheidungen seiner Amtszeit gehörte die grundlegende Optimierung der Talentförderung, von der der gesamte Fußball in Deutschland noch heute profitiert. „MV“ bleibt unvergessen.

 

Bitte erheben Sie sich für einen gemeinsamen Moment der Trauer.

Vielen Dank!“

 

 

Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Abläufen und halten Sie vor Ort ggf. noch einmal Rücksprache mit den Schiedsrichtern und Spielpartnern.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Anteilnahme!

Wegweisende Beschlüsse des 31. Ordentlichen Verbandstages für den Spielbetrieb

Zu wegweisenden Beschlüssen für den Fußball in Württemberg kam es am 31. Ordentlichen Verbandstag für den Spielbetrieb. Neben der neueingeführten Sperre bei der Gelb-Roten Karte und Änderungen zum Einsatz von Spielern aus einem höherklassigen Team eines Vereins in der unterklassigen Mannschaft, wird das Auswechselkontingent auf vier Spieler erhöht. Auch bei Spielgemeinschaften und der Einführung von Futsal in der Hallenrunde gibt es Änderungen.

 

Ampelkarte – Bisher hatte die Gelb-Rote Karte in den Amateur-Spielklassen des wfv keine Folge für
den hinausgestellten Spieler. Im Profibereich ist ein solcher Spieler für das jeweils folgende Spiel
gesperrt. Mit der Einführung des elektronischen Spielberichts wird sich das aber ab dem kommenden
Spieljahr bei den Herren und Frauen ändern. Beim wfv-Verbandstag wurde die Rechts- und
Verfahrensordnung dahingehend geändert, dass nach der „Ampelkarte“ der Spieler automatisch für
das nächste Spiel dieser Mannschaft, egal ob Verbands- oder Pokalspiel, gesperrt ist. Die Dauer der
Sperre beträgt auch zehn Tage für alle anderen Mannschaften. Der Antrag wurde mit 45
Gegenstimmen angenommen. Eine Regelung wie in der Bundesliga, dass nach fünf gelben Karten
automatisch ein Spiel Sperre fällig wird, ist beim wfv hingegen nicht angedacht.

Spielmanipulation – Der Einsatz von Spielern aus einem höherklassigen Team eines Vereins in der
zweiten oder dritten Mannschaft wird erschwert. Ab dem viertletzten Spieltag einer Saison und auch
in der Relegation kann ein solcher Spieler nicht mehr in der unteren Mannschaft eingesetzt werden.

Vier Auswechselspieler – Bislang konnten die Vereine bei Punktspielen bis zu drei Spieler
einwechseln; in C- und B-Ligen ist zudem seit der vorübergegangenen Saison ein Rückwechseln möglich. In
Pokalwettbewerben dagegen bestand die Möglichkeit, fünf Mal aus- und einzuwechseln. Künftig wird
es eine einheitliche Regelung für alle Altersbereiche der Jugend, Frauen, Herren (einschl. Reserve)
und Senioren geben, sodass in jedem Spiel, ob in der Verbandsrunde oder im Pokalwettbewerb, bis
zu vier Spieler gewechselt werden können.

Spielsystem auf dem Prüfstand – Beim diesjährigen Verbandstag wurde ein Leitantrag hinsichtlich
der Neustrukturierung des Spielbetriebs beschlossen. Eine Kommission aus Verbands- aber auch
Vereinsvertretern wird Änderungsvorschläge zum Spielsystem bei Männern, Frauen und Jugend
erarbeiten. Die Ergebnisse werden bis Ende 2016 dem wfv-Beirat vorgelegt. Prompt wurden Inhalte
einiger Anträge der Vereine gar nicht abgestimmt, sondern an die neue Strukturkommission
verwiesen. So hatte der FC Rottenburg angeregt, bei der A- und B-Jugend eine eingleisige
Verbandsstaffel einzuführen mit vier darunter angesiedelten Landesstaffeln. Zielsetzung einer
solchen Leistungskonzentration soll es sein, als Meister direkt aufzusteigen und nicht, wie schon seit
Jahrzehnten üblich, noch Aufstiegsspiele bestreiten zu müssen. Der VfR Süßen beantragte, dass
künftig ein Entscheidungsspiel zwischen zwei punktgleich an der Spitze stehenden Teams
herbeigeführt wird, wenn ein Verein im Laufe der Runde von einem Sportgerichtsurteil (3:0-
Wertung) profitiert hat.

Spielgemeinschaften – Zudem wird eine Begrenzung der Spielgemeinschaften bei Jugend und
Aktiven auf drei Vereine in Spielordnung und Jugendordnung fixiert. Ausnahmen sind in einer
Übergangsfrist noch für bestehende SGs möglich.

Ausbildungs- und Förderentschädigung – Die Sätze wurden an die DFB-weiten
Entschädigungsbeträge angepasst.

Einführung Futsal – Zwei Anträge der Vereine beschäftigten sich auch mit der Umstellung des
Hallenfußballs auf Futsal. Künftig werden die Hallenmeisterschaften des wfv ausschließlich nach
Futsal-Regeln gespielt, ab der kommenden Hallenrunde 2015-2016 auch im D-Junioren/innen-
Bereich. Bezüglich der sogenannten „Privat-Turniere“, also den von Vereinen ausgerichteten
Hallentreffs sicherte Matthias Schöck „eine große Flexibilität bei der Genehmigung“ von Turnieren
mit herkömmlichen Hallenfußball-Regeln zu. Zumindest bis zum nächsten Verbandstag 2018.

 

 

Ausflug 2015

Am Montag, 25.05.15 fand der jährliche Familienausflug der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd statt. Diesmal führte der Ausflug nach Tübingen und zur Schokoladenfabrik Ritter Sport nach Waldenbuch.

Früh morgens ging es am Pfingstmontag in Schwäbisch Gmünd los. Ein Bus voll humorvoller Schiedsrichterkammeraden mit ihren Partnerinnen, Kindern und Enkeln. Auf halber Fahrt nach Tübingen machte der Busfahrer Halt an einem Parkplatz. Dort servierte der ehemalige Metzgermeister und Schiedsrichter Hans Bieligmeyer ein leckeres Essen. Als die Gruppe in Tübingen angekommen war, wurde sie für die Stadtführung halbiert. Bei der Stadtführung erfuhr man einiges über die Grafen von Württemberg, die Universität, das Schloss über Tübingen, Friedrich Hölderlin und das Rathaus. Im Anschluss daran wagten sich einige in Stocherkähnen auf den Neckar. Bei der idyllischen Bootsfahrt wurde man von einem mehrfachen Teilnehmer des Stocherkahnrennens in die Einzelheiten des Wettbewerbs, der an Fronleichnam stattfindet, eingewiesen. Leider wurde das Wetter immer schlechter und bald regnete es in Strömen. Wieder an Land kehrte die Gruppe in ein Gasthaus direkt am Neckar ein. Bei einem guten Mittagessen konnte man sich wieder aufwärmen.

Im Anschluss daran ging es mit dem Bus ins nicht weit entfernte Waldenbuch zur Firma Ritter Sport. Nach einem interessanten Film über die firmeneigene Schokoladenherstellung bot sich die Möglichkeit, den Schokoladenvorrat für das ganze Jahr im Schokoladen zu besorgen. Wieder im Remstal angekommen, ließ man den Abend im Gasthaus Muckensee in Lorch bei einem deftigen Abendessen ausklingen.

Die Schiedsrichter bedankten sich herzlich für die tolle Oranisation des Ausflugs, für die Fahrt des Busfahrers und für das süße Geschenk der Firma Ritter Sport.

 

Trainingsspiel gegen AH Lorch

Am Freitag 12.06.2015 findet ein Traingsspiel der Schiedsrichtermannschaft Schwäbisch Gmünd gegen die AH Lorch statt. Gespielt wird auf dem Platz am Echo (Schul- und Sportzentrum Schäfersfeld). Treffpunkt wird um 18:45 Uhr sein; Spielbeginn um 19:30 Uhr.

Teilnehmen darf jeder. Es kommt nicht auf großes fußballerisches Können an, der Spaß steht im Vordergrund.

Im Anschluss daran feiern wir mit einem Pizzaessen vielleicht unseren Sieg und lassen den Abend im gemütlichen Beisammensein im Vereinsheim am Goldwasen ausklingen.

Wer Lust hat, kann sich bei Niklas Kappel per Telefon, Whatsapp oder unter kappel@srg-gmuend.de melden.

Trainingsanzug, Warmlauf-Shirt und Sweat-Shirt

Nach fast sieben Jahren wollen wir wieder gemeinsam den aktuellen Präsentationsanzug von Adidas Modell Tiro 15 bei der Firma Klingenmaier bestellen.

Dabei haben wir uns im Ausschuss mehrheitlich für den rot-schwarzen Präsentationsanzug entschieden (Jacke rot, Hose schwarz). Mit der Farbe Rot verbinden wir nun unser neues Gruppenlogo, welches die Farbe Rot ebenfalls enthält. Zudem ist die Verbandsfarbe bzw. das Verbandswappen des WFV ebenfalls rot und auch unser Bezirkslogo ist rot. Einige Gründe also, um den Anzug in diesen Farben zu nehmen.

Wer möchte kann noch das Warmlauf-Shirt und das Sweat-Shirt, welche wir in schwarz nehmen, mitbestellen.
Wichtig:

Die SR-Gespanne werden zukünftig mit dem schwarzen T-Shirt bzw. den schwarzen Sweat-Shirts warmlaufen. Für alle, die winken, ist die Abnahme des T-Shirts und des Sweat-Shirts Pflicht!!!

Natürlich könnt Ihr Muster der neuen Trainingsanzüge, Warmlauf-Shirts und Sweat-Shirts am Montag anprobieren und bestellen.
Bestellungen nimmt Frank Dürr entgegen; entweder direkt in der Schulung (Montag, 13.04.2015 19:30 Uhr) oder unter duerr@srg-gmuend.de
Kosten:

Präsentationsanzug: ca. 50 EUR (Anzahlung 30 EUR)
Warmlauf-Shirt: ca. 17 EUR (Anzahlung 10 EUR)
Sweat-Shirt: ca. 25 EUR (Anzahlung 20 EUR)

 

 

Warmlauf-Shirt

Warmlauf-Shirt

 

Sweat-Shirt

Sweat-Shirt

 

 

Präsentationsanzug

Präsentationsanzug

Schiri Marcel: Schalke hat doch einen Neuer

Der Bruder von Nationaltorhüter Manuel Neuer ist Schiedsrichter im Kreis Gelsenkirchen. - Ein Bericht von Christoph Winkel (fussball.de) -

Die Haare sind dunkler, die Hände aber mindestens genauso groß. Den Becher Kaffee in einem gemütlichen Café inmitten der Fußgängerzone von Gelsenkirchen-Buer umschlingen sie zumindest problemlos. Marcel Neuer trinkt seinen Kaffee schwarz und ist der Bruder von Welttorhüter Manuel Neuer. Der Gesichtsausdruck, die Mimik und die Bewegungen mit den Händen – der 30-Jährige ist seinem Bruder schon sehr ähnlich.

Marcel ist nur ein Jahr älter als Manuel und studiert katholische Theologie und Geschichte auf Lehramt an der Ruhr-Universität in Bochum. Erst letztens hat er seine Hebräisch-Prüfung bestanden. „Ein Segen“, sagt er. Das Studium ist fast beendet, danach geht’s ins Referendariat. Und wären nicht so schöne Termine wie das Champions-League-Finale 2013 in London oder die Weltmeisterschaft in Brasilien dazwischen gekommen, wäre er wahrscheinlich schon mit dem Studium durch.

Der Bruder des besten Torhüters der Welt zu sein, na klar, das macht Marcel Neuer schon stolz. Und doch ist er eben nur der große Bruder von Deutschlands Nummer eins. In Gelsenkirchen-Buer führt er sein eigenes Leben. Ein Leben in vollster Zufriedenheit übrigens. „Manuel hat als Kind auf vieles verzichtet, auf das ich nicht hätte verzichten wollen. Er hat für seinen Erfolg hart gearbeitet. Für ihn gab es eben nur die Schule und den Fußball“, sagt Marcel Neuer.
Hebräisch-Prüfung bestanden

Und trotzdem ist auch er sportlich seinen Weg gegangen. Seit 15 Jahren ist er Schiedsrichter, aktuell leitet er Spiele bis zur Oberliga. In der Regionalliga ist er regelmäßig als Schiedsrichterassistent im Einsatz, manchmal vor mehr als 6000 Zuschauern. In der Jugend-Bundesliga hat Neuer schon einige Spiele im Auftrag des Deutschen Fußballs-Bundes geleitet. Das alles für den FC Schalke 04. Bei den Königsblauen ist er aktives Mitglied, für sie ist er als Schiedsrichter im Einsatz. In der Vereinszeitschrift Schalker Kreisel hatten die Schalker vor 15 Jahren um Schiedsrichter geworben.

Im Kreis Gelsenkirchen ist Marcel Neuer einer der erfolgreichsten Schiedsrichter. Auf 70 bis 80 Einsätze kommt er pro Jahr. Als Lehrwart und Schiedsrichterbeobachter gibt er sein Wissen und seine Erfahrung im Kreis zudem weiter. Dass ihm der Sprung in die Bundesliga verwehrt geblieben ist, sei kein Problem. „Ich bewege mich im Schwellenbereich zum Profifußball. Das ist auf jeden Fall ein Erfolg. Diejenigen, die es noch höher geschafft haben, waren dann eben besser“, sagt er.

Vor anderthalb Jahren leitete Marcel Neuer das Spiel Manuel Neuer & Friends gegen die Dirk- Nowitzki-Allstars in Würzburg. Die Partie für den guten Zweck wurde sogar live im Fernsehen übertragen. Wegen einer Muskelverletzung, die sich der Schiedsrichter zuvor bei einem Lehrgang zuzog, musste er sich fit spritzen lassen. „Ich konnte und wollte Manuel auf keinen Fall absagen“, erklärt er. Gesagt, getan.

Dass der eine Bruder Schiedsrichter, und der andere Torwart geworden ist – für Marcel Neuer ist das kein Zufall: „Wir mögen beide eben das Besondere, lieben Entscheidungsfreudigkeit. Feldspieler stehen 20 an der Zahl auf dem Platz. Aber es gibt eben nur einen Schiedsrichter und zwei Torhüter.“

Marcel versuchte zunächst als Fußballer sein Glück. In der E-Jugend sogar beim FC Schalke 04. „Ich konnte die technischen Defizite durch Training aber nicht mehr ausgleichen“, sagt er. Ab und zu wird mit seiner Hobbytruppe noch in einer Sporthalle gezockt. Und wenn die Schiedsrichterauswahl der Stadt mal wieder ein Spiel bestreitet, dann schnürt auch Marcel Neuer gerne seine Schuhe. „Technisch schlecht, kämpferisch aber nicht aufgebend“, erklärt er mit einem Augenzwinkern und erzählt, dass Freunde ihm ein Schalke-Trikot zum Geburtstag schenkten, auf dessen Rückseite „Wemser“ geflockt ist. „Soviel dann zu meiner Spielweise“, sagt er und lacht.
Insel-Cup auf Ameland

Wenn es früher in den Sommerferien mit der Jugendfreizeit der Bueraner Kirchengemeinde St. Urbanus nach Ameland ging, dann kickten Marcel und Manuel sogar in einem Team. Der Café-Betreiber bringt die nächste Runde Kaffee und zeigt ein fast 20 Jahre altes Foto, auf dem auch Marcel und Manuel zu sehen sind. Marcel umklammert als nicht eingesetzter Spieler den Siegerpokal, Manuel trägt Torwartkluft. „Ja, der Insel-Cup auf Ameland. Mein größter fußballerischer Erfolg“, sagt Marcel und lacht. Heute begleitet Marcel die Jugend der Kirchengemeinde noch als Betreuer. Um den Insel-Cup wird übrigens noch immer gekickt.

Marcel hat noch eine Anekdote aus der Schulzeit parat. „Manuel ist nicht so der geborene Künstler“, sagt er. „Da habe ich schon mal morgens noch schnell sein Kunstbild gemalt und es ihm dann in die Klasse gebracht. Mensch Manuel, du hast wieder deine Kunstsachen zuhause vergessen, habe ich dann gesagt.“ Für das Werk gab es eine Zwei plus.

Selbstverständlich verfolgt Marcel die Spiele seines Bruders so oft es geht im Fernsehen. Manchmal auch live im Stadion in München. Doch wann immer es zeitlich passt, geht Marcel Neuer mit den Kumpels aus seinem Schalke-Fanclub in die Veltins-Arena. In der Nordkurve hat er seit vielen Jahren seinen Stammplatz. Blau und Weiß ist sein Glaubensbekenntnis. Dass sein Bruder schon lange nicht mehr das Schalker Tor vor der Nordkurve hütet, war vor dem Wechsel nach Bayern natürlich auch ein Thema zwischen den Brüdern. „Für Manuel ist der Fußball aber Beruf. Das kann morgen schon vorbei sein. Jeder strebt danach, beim besten Arbeitgeber unter Vertrag zu stehen. Daher habe ich seine Entscheidung verstanden.“

Zumindest ein Neuer steht ja noch regelmäßig für den FC Schalke 04 auf dem Rasen. Marcel, der mit den dunklen Haaren. Der Schiedsrichter.

Jung-SR Luftgewehrschießen in Durlangen

Auch dieses Jahr fand wieder das legendäre Luftgewehrschießen unserer Jungschiedsrichter in Durlangen statt. 18 Teilnehmer schossen um den Schützenkönigpokal der SRG Gmünd, Favorit war der Vorjahressieger Marcel Wacker. - Ein Bericht von Aaron Beißwenger -

Nach einer kurzen Einführungsrunde für die Anfänger und einer Übungsrunde startete das Turnier. Jeder durfte pro Runde dreimal schießen, insgesamt gab es fünf Runden, wer am Ende die meisten Punkte hatte, war der Sieger.

Letztendlich setzte sich der Favorit Marcel Wacker durch und durfte nach dem dritten Sieg in Folge den Schützenkönigpokal sein Eigen nennen. Er setzte sich mit deutlichem Abstand gegen Johannes Röhrig durch. Erwähnenswert ist auch die Punktzahl von Sven Urban, der mit 9 Punkten nicht seinen besten Tag hatte.

Nach dem Luftgewehrschießen wurden die Schiedsrichter noch mit einem leckeren Vesper des Schützenvereins Durlangen verköstigt und hatten die Möglichkeit sich in einer gemütlichen Runde auszutauschen, ehe gemeinsam das Topspiel Vfb Stuttgart gegen Hertha BSC angeschaut wurde.

Insgesamt war das Luftgewehrschießen ein voller Erfolg. Die SRG Gmünd bedankt sich beim Schützenverein Durlangen für die Einführung in das Luftgewehrschießen und die tolle Bewirtung.