Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd auf Facebook

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Gmünder Schiedsrichter scheitern erst im Finale

20 Schiedsrichter-Teams aus den unterschiedlichsten Regionen des WFV tauschten am 25. Juni 2016 beim 14. Kleinfeldturnier in Nürtingen Pfeife und rote Karte gegen Kickschuhe und Schienbeinschoner. Die Schiedsrichter aus Schwäbisch Gmünd boten an diesem Tag herausragenden Fußball. Erst im Finale musste man sich nach einem Neunmeterschießen geschlagen geben.

 

Im ersten Spiel musste man gegen die SRG Freiburg antreten. Nach dem Führungstreffer durch Markus S. und dem Ausbau der Führung zum 2:0 durch Christian K. schien der Sieg sicher zu sein. Nach zwei leichtsinnigen Fehlern in der Defensive wurde man eiskalt bestraft und die Freiburger glichen vor Ende der Partie noch zum 2:2 aus.

Im darauffolgenden Spiel bekam man es mit den Schiedsrichtern aus der Gruppe Kocher/Jagst zu tun. Es ging auf beiden Seiten heiß her, wobei die Gmünder mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen konnten. So war es erneut Markus S. der sein Team mit dem Treffer zum 1:0 in Front brachte. Die SRG Kocher/Jagst kam in der Folgezeit zu keiner nennenswerten Chance und so fuhr man den ersten Sieg des Tages ein.

Die junge Mannschaft kam immer besser ins Turnier. Auch in der dritten Begegnung gab es für den Gegner (SRG Obere Saar) nichts zu holen. Zuerst war es Manuel K der nach einem langen Pass aus der eigenen Abwehr den gegnerischen Torhüter per Lupfer überwinden konnte. Anschließend versenkte Tobias F. den Ball im Kasten der SRG Obere Saar nachdem er zwei Spieler aussteigen ließ. Erneut gelang es Torhüter Dominik Barth, durch einige gute Taten, einen Gegentreffer zu verhindern.

Im letzten Spiel der Vorrunde gegen die SRG Neunkirchen wollte man an die guten Ergebnisse anknüpfen und den Einzug in das Viertelfinale klar machen. Nach einigen Hochkarätern, die leider nicht konsequent genutzt wurden, lag das Ei plötzlich im eigenen Nest. Die Schwäbisch Gmünder brachte das nicht aus der Fassung und so war es Manuel K. der mit einem wunderschönen und unhaltbaren Fallrückzieher in den Winkel die Wende in diesem Spiel einleitete. Das Team, welches unter der Leitung von Niklas Kappel stand, spielte weiter zielstrebig Richtung gegnerisches Tor. Schließlich trug sich auch Arber M. mit einem strammen Schuss in das linke Eck in die Torschützenliste ein. Somit schloss man die Vorrunde als ungeschlagener Gruppensieger ab.

Im Viertelfinale wartete die SRG Backnang. Eine stabile Defensive sorgte dafür, dass man im gesamten Spiel keinen Torschuss auf das eigene Gehäuse zuließ. Der gut eingespielten Offensive gelang es nicht, die vielen Großchancen in Tore umzuwandeln. Erst kurz vor dem Ende platzte der Knoten. Christian K. tauchte nach einem gut vorgetragenen Angriff im gegnerischen Strafraum auf und versenkte das Leder mit einem platzierten Schuss.

Mit der SRG Stuttgart bekam man im Halbfinale keinen einfachen Gegner. Die Stimmung war dennoch optimistisch und man wehrte sich mit allen Mitteln gegen die laufstarken Stuttgarter. Selbst konnte man den einen oder anderen Abschluss aus der Ferne generieren und auch über schnelle Vorstöße war man stets gefährlich. Ein Treffer wollte jedoch beiden Teams nicht gelingen und so blieb es beim 0:0 Endstand, worauf ein Neunmeterschießen folgte. Torhüter Dominik B. konnte mit guten Reflexen zwei Strafstöße abwehren und die ersten vier Gmünder Schützen waren nervenstark vom Punkt und verwandelten souverän.

Bereits das Überstehen der Gruppenphase war ein großer Erfolg für das Team und nun stand man verdientermaßen im Finale. Gegner waren die Gastgeber der SRG Nürtingen, die für ihre guten Fähigkeiten am Ball bekannt sind.

Das Finalspiel fand bei strömendem Regen statt. Dementsprechend war es von großem Kampf und Leidenschaft geprägt. Ähnlich wie im Spiel gegen die Stuttgarter Referees setzte man auf eine gut funktionierende Defensive. Die Arbeit im Kollektiv gegen den Ball funktionierte gut, jedoch konnte man kaum selbst gefährliche Akzente nach vorne setzen. Somit blieb es auch nach der Verlängerung bei einem torlosen Remis und die Entscheidung musste erneut im Elfmeterschießen her. Wieder war Verlass auf Dominik B., der einen Strafstoß abwehrte. Das nasse Geläuf und der lange Spieltag war den Schützen anzumerken und so scheiterten drei Gmünder Schiedsrichter vom Punkt. Das Glück war leider nicht auf Gmünder Seite und so musste man sich der SRG Nürtingen geschlagen geben.

Nichtsdestotrotz war man sich einig, dass man auf die erbrachte Leistung mächtig stolz sein konnte und beruhigt in die Zukunft des Gmünder Schiedsrichterteams blicken kann. An dieser Stelle gilt unser Dank dem Ausrichter (SRG Nürtingen) für die gewohnt gute Betreuung und Umsetzung des Turniers.

Mit dabei waren: Dominik B., Niklas K., Manuel K., Julian R., Arber M., Daniel S., Markus S., Christian K., Tobias F.

M.S

Gmünder Schiedsrichter in ungewohnter Funktion

Wenn die Schiedsrichter aus Schwäbisch Gmünd morgen ihre Tasche packen und sich auf den Weg nach Nürtingen zum 14. Kleinfeldturnier machen, werden Pfeife und rote Karte gegen Kickschuhe und Schienbeinschoner eingetauscht.

Die 22 Mannschaften werden absolut ansprechenden Fußball zeigen, der die hoffentlich zahlreichen Zuschauer begeistern wird. Die Gmünder Auswahl startet um 12:12 Uhr gegen die SRG Freiburg in das Turnier. Neben dem Ziel, den Wanderpokal nach Hause zu bringen, stehen der Spaß und die Liebe zum Fußball verbunden mit einem sportlich, fairen Miteinander im Vordergrund.

Die Gmünder Referees treten mit einem jungen und motivierten Team an. Mit dabei sind: Dominik Barth, Daniel Schrimpf, Niklas Kappel, Manuel Krieger, Arber Mustafaj, Markus Sutera und Julian Reifenstein.

 

SRG Gmünd feiert 3 Aufsteiger

In der mit Spannung erwarteten Qualifikationssitzung des VSRA wurden die Schiedsrichterleistungen der Saison 15/16 analysiert und eine Neueinordnung für 16/17 vorgenommen. Einen regelrechten ,,Donnerschlag'' gab es bei der SRG Gmünd. Insgesamt drei Aufsteiger in die Landesliga, sowie zwei Aussteiger gibt es zu verzeichnen.

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Mit ihren überragenden Leistungen in der abgelaufenen Saison in der Bezirksliga unter Beobachtung sicherten sich Markus Sutera (1. Platz, Bild links) vom TV Lindach und Manuel Krieger (9. Platz, Bild rechts) vom TSB Gmünd einen der begehrten Aufstiegsplätze in die Landesliga. Darüber hinaus schaffte unser Obmann den Wiederaufstieg in die Landesliga allerdings nicht als Schiedsrichter, sondern als Beobachter. Herzlichen Glückwunsch an unsere Drei!!! Die SRG Gmünd kann mächtig stolz sein.

Bei den bisherigen Landesligaschiedsrichtern gibt es ebenfalls Veränderungen: Niklas Kappel vom SV Pfahlbronn, der 3 Jahre in der Landesliga Württemberg gepfiffen hat, zieht es aus beruflichen Gründen nach Berlin. Niklas wird dort ebenfalls in die Landesliga eingruppiert. Der langjährige Landesliga-Schiedsrichter (7 Jahre) Mike Böttigheimer legt in der Saision 16/17 aus beruflichen Gründen (Promotion) eine Pause in der Landesliga ein.

Leider verpasst der dritte Bezirksliga Schiedsrichter Johannes Röhrig sehr knapp den personenbezogenen Platz für die kommende Saison in der Bezirksliga.

Regeländerungen des IFAB

Das International Football Association Board (IFAB) hat kürzlich umfangreiche Änderungen der Spielregeln für den Fußball beschlossen. Die Regeländerungen treten ab 1. Juni in Kraft und werden bei der Euro 2016 in Frankreich Gültigkeit haben. Eine Testphase dafür gab es nicht. Fraglich ist auch ob der WFV alle neuen Anweisungen, wie die Farbe der Unterwäsche übernehmen wird. Weitere Infos unter den folgenden Links:

http://www.bild.de/sport/fussball/em-2016/uefa-schiedsrichter-95-neue-regeln-45981636.bild.html

http://www.sportschau.de/fussball/allgemein/uefa-euro-2016-ifab-regel-aenderungen-100.html

Bericht zum Familienausflug

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Am Pfingstmontag, den 16.05.2016 führte der diesjährige Familienausflug der Gmünder Schiedsrichtergruppe nach Bayern in die große Kreisstadt Nördlingen des schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Mit einer guten Mischung von jungen und älteren Kameraden startete der Bus, mit dem Kameraden Herbert Malon als Chauffeur, trotz Regenwetters gut gelaunt Richtung Nördlingen.

Unterwegs gab der Organisator des Ausflugs, Mathias Nann, allen Teilnehmern noch Informationen über die Stadt mit.

In Nördlingen angekommen startete man in einem Restaurantwagen des bayerischen Eisenbahnmuseums mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück. Gut gestärkt wurde anschließend bei einer Führung der Betriebshof des bayerischen Eisenbahnmuseums besichtigt. Darin erhielten die Teilnehmer viele Informationen über den Verein selbst, die Lokomotiven und die Geschichte der königlich bayerischen Staatseisenbahn.

Im Anschluss ging es weiter zur Stadtführung, wo man sich in zwei Gruppen aufteilte. Petrus hatte mit der Schiedsrichterfamilie ein Einsehen und es war während der 90 minütigen Stadtführung von oben her trocken. Die kurzweilige Führung startete an einem der Stadttore und führte über das Gerberviertel vorbei am Stadt- und Rieskratermuseum sowie dem ehemaligen Kloster und endete am Rathaus.

Danach hatten alle Teilnehmer Zeit zur freien Verfügung. Zumeist wurde die 2,6 km lange , überwiegend sogar überdachte, Stadtmauer erkundet und das Stadt- bzw. Rieskratermuseum besichtigt sowie natürlich das größte Wahrzeichen der Stadt,  den Kirchturm der St. Georg Kirche, der Daniel genannt wird, mit seinen 365 Stufen bestiegen um einen schönen Rundblick über das Nördlinger Ries zu erlangen.

Am späteren Nachmittag verließ man die 898 erstmals erwähnte ehemalige Reichsstadt  wieder Richtung Heimat, machte aber noch in einem Gasthaus im Dörfchen Erpfental, welches zwischen Röhlingen und Pfahlheim liegt, Rast zum Abendessen. Nachdem nach sich gut gestärkt hatte, zeigte Schiedsrichterkamerad Hermann Ostertag, der auch Zauberer ist, spontan noch ein paar seiner Zaubertricks zur allgemeinen Belustigung und teilweise auch Verwunderung. Anschließend ging es zurück nach Schwäbisch Gmünd, wo ein nasskalter aber dennoch sehenswerter und informativer Tag mit Kameradschaftspflege zu Ende ging.

Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd trauert um Alfons Krieg

Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd trauert um ihren Schiedsrichterkameraden Alfons Krieg, der am Freitag, den 22. April 2016 im Alter von 69 Jahren verstarb. Er war seit 1974, also 42 Jahre, Schiedsrichter.

Fonse Abteilungsversammlung

Vor zwei Wochen war er unerwartet zusammengebrochen und erholte sich von diesem Schwächeanfall leider nicht mehr und dass, nur wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag.

Sein Heimtatverein war die SG Bettringen, bei der er über zwei Jahrzehnte auch deren Präsident war. Er pfiff selbst bis 2013 alle ihm zugeteilten Spiele und brachte es so in seiner aktiven Schiedsrichterlaufbahn auf insgesamt 1.321 Einsätze, was in diesen rund 40 Jahren pro Saison über 33 Spiele macht.

 

Zugleich ist es sein großer Mitverdienst gewesen, dass sein Heimatverein in den vergangenen Jahrzehnten immer mit die meisten Schiedsrichter in unserer Gruppe besaß, schaute er doch selbst nach Nachwuchs und fuhr diesen sogar, wenn es sein muss, zum Neulingskurs.

 

Auch die Betreuung von Schiedsrichter-Neulingen war ihm ein großes Anliegen und er begleitete über Jahrzehnte hinweg Neulinge bei ihren ersten Spieleinsätzen und gab ihnen Hilfestellungen und Tipps aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung mit auf den weiteren Weg.

 

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau sowie seinen Angehörigen.