Schiedsrichtergruppe trauert um den früheren Obmann und Ehrenschiedsrichter Adalbert Glanert

Leider erreichte uns die plötzliche und traurige Nachricht, dass unserer früherer Obmann und Ehrenschiedsrichter Adalbert Glanert im Alter von 82 Jahren verstorben ist.

Glanert 3image2019-02-12-144441-1 Traueranzeigen Adalbert-konvertiert-1

Er absolvierte im Alter von 31 Jahren im Jahr 1967 den Neulingskurs und war somit 52 Jahre Schiedsrichter. Bereits mit dem vierten Spiel leitete er die Begegnung in der 1. Amateurliga, der damaligen dritthöchsten Liga, zwischen VfL Heidenheim und SSV Ulm, da der eingeteilte Schiedsrichter nicht erschienen war und er zuvor die Reserve geleitet hatte. Das Spiel endet 2:2. Ulm verspielte den Aufstieg und Heidenheim sicherte den Klassenerhalt. Danach wollte er ironischer Weise schon wieder aufhören, da er sagte, dass er in seinem Alter ja das Maximale schon erreicht habe. Dennoch folgte eine überaus erfolgreiche Schiedsrichter-Karriere die ihn von 1970 bis 1980 zuerst in die 2. dann in die die 1. Amateurliga führte, ehe er auf eigenen Wunsch hin als Amateurliga-Schiedsrichter ausschied, um jüngeren Kameraden Platz zu machen, wie er es dem damaligen Verbandsobmann Gottfried Geltenbort schrieb.

Nach seinem Ausscheiden als Schiedsrichter aus dem Amateurbereich war schon klar, dass er in den oberen Klassen als Beobachter fungieren würde, sagte aber den Lehrgang ab, da er gruppenintern als Linienrichter benötigt wurde, wo er dann bei einigen Kameraden bis zur Oberliga als Assistent im Einsatz war. Insgesamt brachte er es in seiner aktiven Schiedsrichterlaufbahn auf knapp 1.400 Spieleinsätze als Schiedsrichter, Linienrichter oder Beobachter.

Da sein Bruder Günter Glanert ab 1974 Obmann unserer Gruppe war, wollte er zunächst nicht offiziell im Ausschuss unserer Gruppe sein, ehe er ab 1984 dann doch im Ausschuss mitarbeitete. Zuerst als Kassier und Betreuer der Schiedsrichtermannschaft, anschließend als Aktiveneinteiler. Ab 1990 war er dann unter Obmann Hans Schulig dessen Stellvertretender, ehe er dann von 1993 bis 1996 selbst Chef unserer Gruppe war. Aufgrund seiner großen Verdienste um das Schiedsrichterwesen erhielt er 1996 die Verdienstmedaille in Gold des Württembergischen Fußballverbandes und die Verdienstmedaille des Sportkreises Ostwürttemberg. Da es auch niemand in unserer Gruppe gab, der die vergangenen Jahrzehnte so geprägt hat wie er, wurde er aufgrund seiner großen Verdienste im Jahr 2007 zum ersten Ehrenschiedsrichter unserer Gruppe ernannt.

Bis vor einigen Jahren unterstützte er weiterhin unsere Amateurligaschiedsrichter bei ihren Spieleinätzen.

Zuletzt war es ihm gesundheitlich leider nicht mehr möglich unsere Schulungen und Gruppenveranstaltungen zu besuchen. Daher wurde er zuletzt im Januar 2018 für 50 Jahre Schiedsrichter zu Hause geehrt.

Die Gruppe verneigt sich vor einem ganz besonderen Kameraden du sagt vielen Dank und „vergelt`s Gott“ für alles.

Unser Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin Elli und seinen Kindern mit Familie.

 

SRG Nürtingen gewinnt Jubiläumsturnier – Gmünder Kicker auf Rang zwei

Die SRG Nürtingen hat das Jubiläumsturnier der SRG Schwäbisch Gmünd für sich entschieden. Die gastgebenden Gmünder mussten sich im Finale geschlagen geben. Alle Ergebnisse findet ihr hier: Ergebnisse_Jubiläumsturnier

In der Mutlanger Heidehalle lieferten sich am 2. Februar 15 Mannschaften spannende Spiele. Die SRG Schwäbisch Gmünd war gleich mit zwei Teams vertreten.

Team 1 mit großen Startschwierigkeiten

Den Anfang machte die erste Mannschaft der Gmünder Schiris. Gegen Schwäbisch Hall spielten sie jedoch unter ihren Möglichkeiten, lagen 0:2 zurück und verloren am Ende knapp aber verdient mit 1:2.

Gegen die SRG Kocher/Jagst waren sie deshalb bereits unter Zugzwang. Das Team geriet zwei Mal aufgrund von individuellen Fehlern in Rückstand, erspielte sich mit dem 2:2 aber noch einen Punkt.

Im Nachbarschaftsduell mit der Gruppe Heidenheim ging es dann bereits um alles. Ein Sieg war Pflicht. Unter dem Druck gelang es der jungen Truppe endlich, ihr Passspiel aufzuziehen und eine solide 2:0-Führung zu erspielen. Heidenheim kam mit dem 2:1 noch einmal heran, doch das entscheidende 3:1 ließ nicht lange auf sich warten und der erste Sieg war gelungen.

Das letzte Gruppenspiel bestritten sie gegen die bis dato dominanten Ulmer, die all ihre Gruppenspiele gewannen. In einem vom Kampf geprägten Spiel teilte man sich nach einem torlosen Unentschieden die Punkte. Die SRG Gmünd 1 qualifizierte sich als beste Gruppendritte Mannschaft fürs Viertelfinale.

Team 2 bleibt ungeschlagen

Dasselbe Ziel steckte sich die zweite Mannschaft der SRG Gmünd auch. Als erster Gegner in der Gruppe wartete die SRG Münsingen. Durch eine tolle Mannschaftsleistung gelang den Gmündern ein knapper 1:0- Erfolg.

Auch im zweiten Spiel traten die Gmünder als geschlossene Mannschaft auf. Sie lieferten sich mit der Heilbronner Gruppe einen offenen Schlagabtausch, beide spielten auf Sieg. Mit dem 3:3-Endergebnis konnten die Gmünder am Ende gut leben.

Die SRG Ludwigsburg/Vaihingen galt als vermeintlich stärkstes Team in ihrer Gruppe, die Gmünder ließen sich jedoch erneut nicht beeindrucken und erarbeiteten sich mit dem 1:1 einen Punkt.

Im letzten Gruppenspiel lagen sie lange Zeit gegen die SRG Crailsheim mit 1:2 zurück. Ein Treffer in letzter Sekunde ließ die Gmünder jedoch jubeln und der Einzug ins Viertelfinale war mit 6 Punkten und ohne Niederlage geschafft.

Im Viertelfinale trennen sich die Wege

Die erste Mannschaft der SRG Gmünd musste gegen die SRG Stuttgart, Erstplatzierter aus Gruppe A ran. Die Gmünder galten nicht als Außenseiter, die Leistung in den letzten beiden Gruppenspielen machte Hoffnung. Und tatsächlich konnte das Team diese Leistung noch einmal toppen und die Stuttgarter von Beginn an dominieren. Nach einem verdienten 3:0-Erfolg war das Halbfinal-Ticket gebucht.

Im anderen Viertelfinale mit Gmünder Beteiligung wartete die SRG Nürtingen auf die zweite Gmünder Mannschaft. Auch Nürtingen überzeugte in der Gruppenphase mit starken Leistungen und auch gegen die Gmünder, drückten sie dem Spiel ihren Stempel auf. Das 3:0 war am Ende ein erwartbares Ergebnis, da die Nürtinger  bis dato sehr guten Fußball zeigten und den Gmündern kaum eine Chance ließen. Im Viertelfinale war damit Schluss für die zweite Truppe der Gmünder. Dennoch ein großer Erfolg, bedenkt man, dass in der Vorrunde kein Spiel verloren ging.

Im Halbfinale wartete die SRG Ludswigsburg/Vaihingen auf die Gmünder. Beflügelt vom 3:0- Sieg gegen Stuttgart spielte das Team engagiert und konzentriert. Eine 2:0-Führung war die logische Konsequenz. Ludwigsburg/Vaihingen gelang zwar noch der Anschlusstreffer zum 2:1 doch der Finaleinzug war den Gmündern nicht mehr zu nehmen.

Gegner im Finale war die SRG Nürtingen, die zuvor Schwäbisch Hall knapp mit 3:2 besiegte. Es entwickelte sich ein torreiches Spiel. Die Nürtinger gingen drei Mal in Führung, Schwäbisch Gmünd konnte drei Mal ausgleichen. Beim Stand von 3:3 lag die Entscheidung auf der Hand, beide Teams hatten hochkarätige Chancen, die nicht genutzt wurden. Schließlich gelang es den Nürtingern doch noch einmal in Führung zu gehen. Die Gmünder warfen alles nach vorne und erzielten kurz vor Schluss den entscheidenden 5:3-Gegentreffer. Damit war die Partie entschieden und mit der SRG Nürtingen ein verdienter Turniersieger gefunden.

 

Bundesligareferee Petersen zu Gast beim Gmünder Neujahrsempfang

Im Jahr 2019 feiert die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd ihr 100-Jähriges Bestehen. Den Auftakt des Jubiläumsjahr bildete der Neujahrsempfang im katholischen Gemeindezentrum in Herlikofen. Höhepunkt war der Besuch von Bundesliga-Schiedsrichter Martin Petersen.

Der Einladung zum Empfang waren nicht nur zahlreiche Gmünder Kameraden samt Partnerinnen gefolgt, sondern auch Gäste aus den benachbarten Schiedsrichtergruppen, was zeigt, dass die Kameradschaft unter den Schiedsrichtern über die Gruppengrenze hinaus gelebt wird. Gmünds Schiedsrichterobmann Frank Dürr blickte vor den 110 Gäste auf das Geschehen im Jahr 2018 zurück und gab auch einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen. Momentan hat die Gruppe 151 Schiedsrichter (114 Aktive, 37 Passive mit mindestens 25 Jahre Schiedsrichtertätigkeit). Insgesamt wurden von ihnen im Vorjahr 2749 Spiele geleitet, was im Durchschnitt pro Schiedsrichter über 24 Spielleitungen macht. Für diesen Einsatz bedankte sich Dürr bei allen Kameraden. „Ohne euer Engagement und euren großen Einsatz wäre dies nicht möglich.“ Sein Dank galt aber auch den verständnisvollen Partnerinnen sowie den ehrenamtlichen Ausschussmitgliedern sowie bei seinen beiden Vorgängern, Berthold Reck und Hans Schulig, die der Gruppe beratend zur Seite stehen.

Ehrungen und eine Talk-Runde

Die Gmünder Schiris werden ihr 100-Jähriges Bestehen gebührend feiern. Zunächst steht am kommenden Samstag ein Jubiläumsturnier für Schiedsrichtergruppen in Kooperation mit dem TSV Mutlangen in der Heidehalle Mutlangen an. Weiter wird es ein gemeinsames Weißwurstfrühstück am 30. Juni beim TSV Heubach geben und am 4. Oktober in Heuchlingen schließlich die große Jubiläumsfeier.

Im Namen von Verband und Bezirks bedankte sich der Bezirksvorsitzender Jens-Peter Schuller für die gute Arbeit: „Bitte mache Sie mit dem gleichen Engagement weiter.“

Pfarrer und Schiedsrichterkamerad Johannes Waldenmaier gab einen Schiedsrichterimpuls mit dem Titel „Löst sich der Profifußball von der Basis?“. Darin ging er unter anderem auf die immer größer werdende Lücke vom Profifußball zum Amateurfußball und die dadurch sinkenden Zuschauerzahlen in den Profiligen ein.

Zwölf langjährige Schiedsrichter wurden von Obmann Dürr geehrt. Höhepunkt war die Ehrung von Berthold Reck und Gisbert Stauch für jeweils 45 Jahre sowie Walter Brenner und Carlo Di Pasquale für je 35 Jahre, die die Verdienstmedaille des Sportkreises Ostalb aus den Händen des Vorsitzenden Manfred Pawlita verliehen bekamen. Pawlita bedankte sich bei allen Schiedsrichtern für deren Engagement und Einsatz.

Es folgte eine Talk-Runde mit Martin Petersen (SRG Stuttgart), der in der 1. Bundesliga pfeift. Moderiert wurde das Gespräch von Rüdiger Bergmann, der Schiedsrichterobmann der SRG Ulm/Neu-Ulm ist sowie ehemaliger Sportchef der Südwest-Presse Ulm war. Bergmann, der neben seiner Obmanntätigkeit, jahrelang als Beobachter unterwegs war und ist, eröffnete den Talk mit einer Anekdote aus einem Beobachtungsbogen von Petersen aus seiner ersten Landesligasaison, in dem er Petersen schon damals eine sehr gute Leistung attestierte. Auf die Eröffnungsfrage, wie man denn Bundesligaschiedsrichter wird, antwortete Petersen: „Man muss jeden Tag sehr hart trainieren, immer dazulernen wollen und niemals lockerlassen.“ Petersen gab dann Einblicke in die Arbeit als Bundesliga-Schiedsrichter. Auf die Frage, wie denn ein Bundesligaschiedsrichter mit dem ganzen Druck umgeht, antwortete Petersen, dass er das alles ausblenden könne. Er lese keine Zeitung und seine Familie, insbesondere seine Frau, habe immer ein offenes Ohr für ihn hat . Auch werde vom DFB psychische Hilfe angeboten. Zum Thema Videobeweis räumte Pedersen ein, das es ihm – entgegen den Entscheidungen auf dem Platz – als Videoschiri bei einer Elfmeterentscheidung schon mal eiskalt den Rücken runter lief.

Nach der gezielten Fragerunde, welche von Rüdiger Bergmann perfekt aufgebaut wurde, nahm sich Petersen noch Zeit, Fragen aus der Gruppe zu beantworten. Dieses Angebot wurde dankend angenommen und rundete die interessante und teilweise lustige Fragerunde ab, die den Schiedsrichtern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Geehrt wurden:
Ehrennadel des württembergischen Fußballverbandes in Bronze 
(15-jährige Schiedsrichtertätigkeit): Mathias Nann (Vfl Iggingen), Holger Wamsler (1. FC Normannia Gmünd)
Ehrennadel in Silber (20-jährige Schiedsrichtertätigkeit): Adalet Gökdogan (Normannia Gmünd), Markus Späth (FC Eschach), Tobias Vogt (SG Bettringen)
Ehrennadel in Gold (25-jährige Schiedsrichtertätigkeit): Angelo Anedda (TV Lindach), Ralf Ripberger (SG Bettringen)
30-jährige Schiedsrichtertätigkeit: Hans-Jürgen Kleta (TSG Salach)
35-jährige Schiedsrichtertätigkeit (plus Sportkreisverdienstmedaille): Walter Brenner (TSGV Waldstetten), Carlo Di Pasquale (SV Pfahlbronn)
45-jährige Schiedsrichtertätigkeit (plus Sportkreisverdienstmedaille): Berthold Reck (SV Pfahlbronn), Gisbert Strauch (FC Eschach)

Schiedsrichtergruppe trauert um Franz Frank

Am Dienstag, den 13.11.2018 verstarb unerwartet unser Schiedsrichterkamerad Franz Frank kurz vor seinem 68. Geburtstag. Sein Heimatverein war der FC Germania Bargau. Er legte die Schiedsrichterprüfung im Jahr 1968 ab und war somit stolze 50 Jahre Schiedsrichter. Insgesamt pfiff er selbst Spiele bis zum Jahr 1992 und beobachtete noch Schiedsrichter bis 1997, ehe er auf eigenen Wunsch ins passive Lager wechselte. In den 30 Jahren aktiver Schiedsrichtertätigkeit brachte er es auf insgesamt knapp 1.000 Spieleinsätzen, was in dieser langen Zeit durchschnittlich stolze 33 Spiele pro Jahr ausmacht. Er leitete selbst Spiele bis zur Herren-Landesliga und wurde auch als Beobachter bis zu dieser Spielklasse eingeteilt. Zudem engagierte er sich auch beim Liederkranz Bargau, wo er 21 Jahre deren Vorstand bis 2016 war. Zuletzt war er bei unserer Schulung am 10.09.2018 anwesend und wurde beim Neujahrsempfang 2014 für 45-jährige Schiedsrichterzugehörigkeit geehrt. Nun sollte er in wenigen Wochen für 50 Jahre Schiedsrichterzugehörigkeit geehrt werden.

Sein Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern. Wir werden in stets in guter Erinnerung behalten.

 

F Frank ff

 

Unglückliches Viertelfinal-Aus für Gmünder Schiris

Am „Allerheiligen“ Feiertag war die Schiedsrichtermannschaft unserer Gruppe zu Gast beim Schiedsrichterturnier der Gruppe Münsingen. Aufgrund mehrerer Ausfälle fuhr das junge Team etwas ersatzgeschwächt nach Münsingen. Das Ziel war es, die Gruppenphase zu überstehen und unter die besten vier von sechs Mannschaften zu kommen.

Das erste Spiel bestritt man gegen die Mannschaft aus Riß. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Gruppen. Nach starker Anfangsphase ging das Spiel deutlich mit 0:4 verloren. Ärgerlich war, dass man anfangs richtig gut ins Spiel startete, nur das Tor nicht machte und im weiteren Verlauf einbrach. Die herausragende Torhüterleistung des Gegners sollte an dieser Stelle auch nicht unkommentiert bleiben. Er hielt alles, was es zu halten gab.

Trotz der Niederlage steckte man den Kopf nicht in den Sand. Im zweiten Spiel traf man nun auf die ebenfalls recht unbekannte Schiedsrichtermannschaft aus Tuttlingen. Anders als im Spiel zuvor war man nun jedoch voll da und nutzte die erneut starke Anfangsphase direkt zu einer 2:0-Führung aus, die durch Tore von Markus Sutera und Felix Strukelj hergestellt wurde. Anschließend wurde die Schiedsrichtermannschaft aus Tuttlingen stärker und man konnte durch eine kämpferisch starke Leistung diese Führung bis einige Sekunden vor Schluss halten, ehe die Tuttlinger durch einen indirekten Freistoß zum 2:1 verkürzten. Dabei blieb es.

Spiel Nummer drei stand man dann der sonst gewohnt starken Mannschaft aus Stuttgart gegenüber. Jedoch besiegte man die Stuttgarter dank einer herausragenden Leistung mit 4:1 und war somit gut im Turnier angekommen. Auch, weil man erneut einen guten Start erwischte. Die Tore erzielten Niklas Ripberger, Markus Sutera (2x) und Florian Sachsenmaier, Nun hatte man das Viertelfinale fest im Blick.

Das vierte Spiel in der Gruppe bestritt man gegen die vermeintlich stärkste Mannschaft im gesamten Turnier, die Schiedsrichtermannschaft aus Reutlingen. Das junge Team ging jedoch hochmotiviert und engagiert zu Werke und hatte anfangs erneut gute Chancen in Führung zu gehen, wurde aber effektiv und gnadenlos bestraft, sobald sich nur die geringste Lücke ergab. Und so führten die Reutlinger kurz vor Schluss mit 2:0 und die Partie schien entschieden. Nur Niklas Ripberger hatte etwas dagegen. Sein wuchtiger Schuss hinter der Mittelinie schlug unhaltbar im Winkel ein. So wurde es nochmal spannend, man warf alles nach vorne aber anstatt belohnt zu werden, bekam man nach einem gut vorgetragenen Konter das 1:3 und die Reutlinger siegten verdient.

Zufrieden mit der Leistung und stets hochmotiviert ging man in das letzte Gruppenspiel gegen die Schiedsrichtermannschaft aus Ulm, welche zuvor die starken Reutlinger sogar mit 1:0 besiegt hatten. Es war also eine erneute Topleistung von Nöten um gegen die Ulmer bestehen zu können. Man zeigte die beste Leistung im gesamten Turnier und vor allem Niklas Ripberger wirkte von einem Traumtor im Spiel gegen Tübingen besonders motiviert. Er traf nach wenigen Sekunden zur 1:0 Führung. Aber die Ulmer ließ dieser Rückstand recht unbeeindruckt. Sie drängten auf den Ausgleich, wobei die Gmünder sehr gut dagegen hielten und nur sehr wenig zuließen. Kurz vor Schluss musste man dennoch den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Doch kurz vor Spielende tankte sich Niklas Ripberger durch 3 Verteidiger durch und vollendete zum 2:1-Siegtreffer. Durch diese großartige Leistung hatte man nun das Ticket für das Viertelfinale als Drittplatzierter gelöst und traf dort auf Nürtingen.

Das Aufeinandertreffen mit Nürtingen war von beiden Seiten sehr defensiv geprägt und so war es nicht verwunderlich, dass ein Spiel ohne Höhepunkte nach einem 0:0 im Elfmeterschießen entschieden werden musste. Die Nürtinger begannen zu schießen und trafen, Daniel Schrimpf verwandelte ebenfalls. Auch den zweiten Versuch versenkten die Nürtinger im Tor. Der Zweite Schütze der SRG Schwäbisch Gmünd war der sonst so sichere Niklas Ripberger. Allerdings scheiterte er bei diesem Versuch am Torwart der Nürtinger. Nun hing alles an Torhüter Emre Dokuyucu, welcher beim dritten Versuch der SRG Nürtingen die Finger am Ball hatte, den Ball aber nicht entscheidend abwehren konnte.

Und so schied man nach einem ordentlichen Turnier, das von Anlaufschwierigkeiten geprägt war, gegen die SRG Nürtingen aus. Es war eine Leistung, mit der man sehr zufrieden sein kann, zumal man mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatte und die Gmünder Kicker das jüngste Team stellten.

 

Hintere Reihe v. l.: Niklas Ripberger, Dominik Barth, Markus Sutera, Emre Dokuyucu Vordere Reihe v.l.: Florian Sachsenmaier, Daniel Schrimpf, Felix Strukelj, Leon Weiser

Hintere Reihe v. l.: Niklas Ripberger, Dominik Barth, Markus Sutera, Emre Dokuyucu
Vordere Reihe v.l.: Florian Sachsenmaier, Daniel Schrimpf, Felix Strukelj, Leon Weiser

 

Neulingskurs 2019 – Jetzt anmelden!

Kursbeginn:

Montag, den 18. Februar 2019 um 18.00 Uhr

Weitere Termine:

Dienstag, den 19. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Donnerstag, den 20. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Montag, den 25. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Dienstag, den 26. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Donnerstag, den 28. Februar 2019 um 18.30 Uhr
Montag, den 11. März 2019 um 18.30 Uhr
Dienstag, den 12. März 2019 um 18.30 Uhr
Donnerstag, den 14. März 2019 um 18.30 Uhr (Prüfung)

Ort:

Barmer Forum des 1. FC Normannia Gmünd, Justinus-Kerner-Str. 16, 73525 Schwäbisch Gmünd

Lehrwart:

Michael Karle (SRG Waiblingen)

Bestimmungen:

Keine Teilnahme, wenn bei Beginn des Lehrgangs das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet wurde.

Anmelden

• Homepage der srg-gmuend.de – „Neulingskurs“ – Anmeldeformular ausfüllen

oder

• Per Mail oder Schriftlich an:
Sven Urban, Am Nesselbach 8, 73434 Aalen, Mobil: 0176 44236075, E-Mail: urban@srg-gmuend.de

Seniorengruppe traf sich zur Wanderung mit gemütlicher Einkehr

Seniorengruppe Ausflug

Am Freitag, den 05.10.2018 trafen sich unsere aktiven Schiedsrichter ab 60 Jahre sowie alle passiven Kameraden samt Partnerinnen bei bestem Herbstwetter am Wanderparkplatz zwischen Mögglingen und Heuchlingen. Insgesamt fanden sich 23 Teilnehmer ein, was sehr erfreulich war. Von dort aus wanderten sie gut eine Stunde entlang des Limeswanderwegs bis zum Gasthaus „Krone“ nach Schönhardt. Nach der Einkehr, es gab Kaffee und Kuchen oder warmes Essen, wanderte man anschließend wieder zum Ausgangsparkplatz zurück und war sich einig, dass dies ein schöner Nachmittag war, der gerne in einer ähnlichen Form wiederholt werden dar.

Vielen Dank an Georg Hegele für die Programmzusammenstellung und Hans Ockert für die Organisation.